1. Damen: Hastedt feiert gelungenen Auftakt
31:24-Erfolg gegen Intschede

Bremen.Auf eine harte Probe wurde Andrea Wiegandt am ersten Spieltag in der Handball-Landesklasse (Krage) der Frauen gestellt: Die neue Trainerin der SG HC Bremen/Hastedt konnte das Auftaktspiel in eigener Halle gegen des TSV Intschede nicht von der Bank aus verfolgen, da sie zeitgleich als Spielführerin der Oberliga-Aufsteigerinnen der SG Findorff in deren Auftaktspiel gegen den TV Dinklage im Einsatz war. Nach dem deutlichen 31:24 (17:10)-Erfolg der Hastedterinnen sowie dem Sieg der Findorffer „Füchsinnen“ konnte sie allerdings ein mehr als zufriedenes Fazit ziehen: „Ende gut, alles gut“, kommentierte sie das nervenaufreibende Geschehen nach Beendigung beider Spiele erleichtert.

Auf der Hastedter Trainerbank wurde Wiegandt neben Co-Trainerin Janina Brünjes und Laura Löffler auch von Svenja Schultz vertreten, was der Leistung der Spielerinnen über die gesamte Spieldauer betrachtet allerdings keinen Abbruch tat. Spielerisch hatte das Trainerinnen-Team zu Beginn der Partie jedoch eine Menge zu korrigieren. „Unsere 3-2-1-Deckung war eher katastrophal“, erläuterte Janina Brünjes, „wir haben uns zu langsam bewegt und im Verbund einfach zu langsam verschoben.“ Erst nach der Umstellung auf die 6-0-Deckung, stand die Defensive wesentlicher stabiler, wodurch der Abschluss der Gäste um Top-Angreiferin Marieke Witzschke (acht Tore/zwei Siebenmeter) in der ersten Hälfte häufig per Siebenmeter erfolgte. Die beiden überragenden Neuzugänge auf der Torhüter-Position, Berit Rathjen und Judith Repty (beide vom SV Werder Bremen II), boten nicht nur gegen die gegnerischen Würfe aus dem Feld heraus eine starke Leistung, sondern parierten zudem gleich sieben der elf Strafwürfe der überforderten Gäste. Während auf Hastedter Seite Melina Frank mit ihren zwölf Toren zur treffsichersten Spielerin avancierte, gestaltete sich das Liga-Debüt von Dana Beckmann, Rebekka Otto und Nina Semken „sehr vielversprechend“, wie Janina Brünjes versicherte. In Durchgang zwei wurde Melina Frank in Manndeckung genommen, Hastedt reagierte mit einer Umstellung auf zwei Kreisläuferinnen, Dana Beckmann und Geburtstagskind Annelie Hagedorn brachten die nötige Ruhe in die Offensivaktionen. „Wir waren zu Beginn noch hektisch und unkonzentriert“, kritisierte Brünjes, „aber auch dank unserer Torfrauen haben wir letztlich verdient gewonnen.“

SG HC Bremen/Hastedt: Rathjen, Repty; Webner, Beckmann, Theresa Mähr (6/4), Hagedorn (2), Ahlers (3), Marlena Mähr (2), Frank (12), Lisa Becker, Otto (4), Kießling, Semken (1), Annika Becker (1)

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