1. Damen: Rebecca Otto sichert zumindest einen Punkt

Landesklassen-Handballerinnen der SG HC Bremen/Hastedt spielen nur 23:23 gegen die SVGO
Bremen.Rund 15 Sekunden vor Ende der Begegnung in der Handball-Landesklasse (Krage) der Frauen zwischen der SG HC Bremen/Hastedt und der SV Grambke-Oslebshausen handelte sich HC-Trainerin Andrea Wiegandt noch eine Verwarnung der Referees ein, weil sie sich zu ungestüm über einen hart geführten Zweikampf aufgeregt hatte, der um Haaresbreite zu einer Niederlage geführt hätte. „Leider fehlten bei uns dann am Ende die Konzentration und die Ausdauer, um den Sieg einzufahren“, erläuterte Andrea Wiegandt nach dem glücklichen 23:23 (13:12)-Unentschieden gegen den unmittelbaren Tabellennachbarn.

Zu Beginn agierte das Team der Gastgeberinnen um Top-Torschützin Nina Semken (vier Tore) hoch konzentriert und lag frühzeitig mit zwei Toren in Front (2:0/dritte Spielminute). Doch mit zunehmender Spieldauer fanden die Gäste um ihre beste Werferin Alina von Leesen (6/ein Siebenmeter) immer besser in ihren Rhythmus und gingen ihrerseits durch Nicole Tesch (2) in Führung (5:4/10.). Bis zur Halbzeitsirene wechselte die Führung beständig hin und her, mit einem Treffer Vorsprung für die Gastgeberinnen wechselten beide Teams die Seiten.

Mit Wiederbeginn agierten die Gäste zunehmend selbstsicherer und Hastedt tat sich schwer „gegen eine unglaublich motivierte Grambker Mannschaft“, wie Andrea Wiegandt betonte. Ihre Mannschaft war im Angriff oft zu hektisch, wiederholt rannten sich die Spielerinnen eins um andere Mal in der aufmerksamen Gäste-Defensive fest, „anstatt den Ball erst einmal in Ruhe in den eigenen Reihen zu halten und dann eine gezielte Aktion zu starten“, wie Wiegandt monierte.

Die erste und zweite Welle der SG wurde weitestgehend von den Grambkerinnen oder durch technische Fehler der Hastedterinnen selbst unterbrochen, sodass sich die SVGO in kürzester Zeit auf vier Tore absetzen konnte (20:16/46.). „Aus der Abwehr heraus konnten wir ebenfalls keine Sicherheit für das Spiel gewinnen“, ärgerte sich Andrea Wiegandt, „und bekamen immer wieder einfache Gegentore, weil wir es nicht geschafft haben, im Verbund zu arbeiten und die Nahtstellen zu schließen.“ Ein Sonderlob sprach Wiegandt der erfahrenen Torfrau Judith Repty aus, „die uns besonders in der zweiten Halbzeit davor bewahrte, einem noch größeren Rückstand hinterherlaufen zu müssen“. In den hektischen letzten Minuten scheiterten die Gäste mit mehreren Strafwürfen, Hastedt konnte ausgleichen (22:22/58.) – und hatte in den letzten Sekunden Glück, dass Rebecca Otto (2) die neuerliche Gäste-Führung noch in letztes Mal zum nun glücklichen Punktgewinn egalisieren konnte.

HC Bremen: Rathjen, Repty; M. Mähr, Webner, Hagedorn (2), Kriete (2), Otto (2), T. Mähr (3), Ahlers (3), Beckmann (3), Lagemann (4/3), Semken (4).

Nächste Spieltermine

 

20:00
1. Herren

HC Bremen — SG VTB/Altjuehrden

9:00
D-Jugend

ATSV Habenhausen — HC Bremen

16:00
B-Jugend

HC Bremen — TV Bissendorf

19:30
1. Herren

HC Bremen — TSG Hatten-Sandkrug

13:30
B-Jugend 2

HV Lueneburg — HC Bremen