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mJB: Mit überzeugender Leistung verabschiedet
Deutsche Meisterschaft: B-Jugend der SG HC Bremen/Hastedt verkauft sich beim 20:24 im Achtelfinal-Rückspiel gegen Dormagen teuer

Hastedt. Die männliche B-Jugend der SG HC Bremen/Hastedt hat sich hocherhobenen Hauptes aus dem Achtelfinale um die deutsche Handball-Meisterschaft verabschiedet. Die Mannschaft des Trainergespanns Marten und Jörn Franke bot dem TSV Bayer Dormagen nach der 20:30-Hinspielniederlage mit dem 20:24 im Rückspiel am heimischen Jakobsberg die Stirn.

Das Duell bot vor rund 200 Zuschauern alles, was ein attraktives Handballspiel ausmacht: Tolle Zweikämpfe, viele taktische Raffinessen, ein begeistertes Publikum mit großen Fangruppen auf beiden Seiten, ein gutes Schiedsrichtergespann und einen tollen Spannungsbogen. „Wir wollten dieses Spiel unbedingt gewinnen und hatten dafür auch einen guten Matchplan“ sagte Marten Franke. Sein Team ging durch Bjarne Budelmann (2/2) und Jakub Anuszewski schnell mit 3:0 in Führung (5.). Als der starke Torwart Marten Kuhlmann einen Strafwurf glänzend parierte, schien ein Ausbau der Führung möglich, zumal in dieser Phase sowohl Cedric Scharnke als auch Thies Hermann besonders überzeugten.

Dormagen fing sich jedoch und konnte das Spiel offener gestalten, sodass der HC Bremen beim 6:4 und 8:6 nur noch mit zwei Treffern führte. Die extrem offensive 3:2:1-Deckung und ein starker Torwart des Niederrhein-Meisters konnten etliche Bälle gut abwehren und bis zur Halbzeit selbst mit 12:10 in Führung gehen. Im zweiten Durchgang glich der Gastgeber beim 15:15 (Malte Till) und 16:16 (Thies Hermann) unter dem Jubel der eigenen Anhänger noch zweimal aus, ehe einige individuelle Fehler ein besseres Resultat verdarben. „Die Chancenauswertung war erneut ein Problem. Unsere stark kämpfenden Spieler haben acht klare Chancen liegen gelassen“, bilanzierte Marten Franke. Trotzdem genossen alle Spieler die stehenden Ovationen des lautstarken Anhangs, der ein tolles Jugendspiel auf höchstem Niveau erlebt hatte.

Jörn Franke und Torwarttrainer Timo Hermann waren sich nach dem Abpfiff einig: „Auch wenn uns heute einige Kleinigkeiten zum Sieg gefehlt haben, so haben wir überzeugend gezeigt, dass wir zu Recht zu den 16 besten Teams in Deutschland zählen.“ In der Tat hatte die B-Jugend der SG HC Bremen/Hastedt eine ganz starke Oberliga-Saison gespielt, in der lediglich ein Spiel verloren ging und drei Partien unentschieden endeten. „Dass wir Dormagen im Rückspiel Paroli bieten konnten, lag auch an unserem Mentalcoach Stefan Kloppe, der die Jungs vier Wochen vorbereitet hat. Er gab dem Team sehr wertvolle Impulse. Auch das bedeutete für die Spieler eine wundervolle Erfahrung“, meinte Jörn Franke.

Am Ende einer großartigen Beachhandball-Saison mit der Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft in Nürnberg und einer außergewöhnlichen Hallenhandball-Saison wechseln mit Ben Garrels, Fiete Esser, Thies Hermann, Tjark Jöhnk, Kai Tiedje, Jakub Anuszewski, Bjarne Budelmann, Cedric Scharnke und Rune Becker neun Akteure in die A-Jugend. „Toll ist, dass ein ganz starker Jahrgang 2002 um Ragnar Diering, Sören Fuhrmann und Malte Till nachrückt und wir die Hoffnung haben, ein ähnlich starkes Team in der nächstjährigen B-Jugend aufbieten zu können“, sagte Jörn Franke.

SG HC Bremen/Hastedt: Kuhlmann, Garrels; Scharnke (2), Sieling (1), Hermann (3), Jöhnk (1), Tiedje (1), Esser (1), Diering (1), Becker, Till (3/1), Westermeier (1), Anuszewski (3), Budelmann (3/2).

mJA: Hastedt bejubelt Oberliga-Titel
Miro Schluroffs Treffer bringt männlicher A-Jugend Meisterschaft

Hastedt. Die männliche A-Jugend der SG HC Bremen/Hastedt hat sich die Meisterschaft in der Handball-Oberliga gesichert. Der Gastgeber setzte sich im spannenden Saisonfinale gegen die TSV Burgdorf II mit 28:25 (16:14) durch. Der Erfolg genügte, um die Niedersachsen im Kopf-an-Kopf-Rennen gerade noch zu überflügeln. Beide Mannschaften standen mit 14:6 Punkten ganz oben, der direkte Vergleich ließ das Pendel schließlich aufgrund der Auswärtstorregel zugunsten der SG HC Bremen/Hastedt ausschlagen. Die hatte das Hinspiel in Burgdorf mit 27:30 verloren und den zweiten Vergleich mit der selben Trefferdifferenz gewonnen.

Der fünffache Torschütze Miro Schluroff sorgte in Überzahl 25 Sekunden vor Schluss für den alles entscheidenden Treffer zum 28:25. Danach verteidigten die Hausherren das Ergebnis, obwohl Burgdorf in dieser Partie drei Spieler aus dem Bundesligakader eingesetzt hatte. „Damit wurde es für uns zum Ende der Saison noch einmal zu einer echten Challenge“, sagte SG-Trainer Tim Schulenberg. Die Freude war groß, als die angehende BHV-Vizepräsidentin Jugend, Valentina Kreutzer, den Titelgewinner mit einem Meister-Wimpel und Meister-Shirts ehrte. Vom HC Bremen-Vereinsboss Ralf Fricke gab es kleine Präsente obendrauf. „Die drei Saisonniederlagen haben zwar nicht Not getan, meine Jungs haben die Spannung aber trotz des Bundesligaabstiegs bis zum Schluss hochgehalten. Das verdient Respekt “, lobte Trainer Tim Schulenberg.

Für Lukas Dech, Paul Schröder, Leon Grieme, Philip Henke, Florian Honschopp, Sönke Marz, Lennart Koppe und Jan Ole Harting ist das Kapitel A-Jugend damit beendet: Sie wechseln altersbedingt in den Herrenbereich. Der Rest steigt Ende Mai, verstärkt durch die aufrückenden B-Jugendlichen, in die Aufstiegsrunde zur Bundesliga ein und will dort den Betriebsunfall des Abstiegs unbedingt wettmachen.

1. Damen: Ausgleich in letzter Minute
Hastedt spielt 29:29 gegen Oyten III

Bremen. In erster Linie freute sich Nikolai Wachowiak über die Abwehrarbeit, die von den Landesliga-Handballerinnen der SG HC Bremen/Hastedt im schwierigen Auswärtsspiel beim TV Oyten II angeboten wurde. „Wir haben Oyten nur sehr selten wirklich ins Spiel kommen lassen“, reüssierte der Coach nach dem 29:29 (15:14)-Unentschieden zufrieden. „Hinten standen alle sehr stabil und haben sich zu keiner Zeit verunsichern lassen“, führte der Trainer weiter aus, „dadurch konnten wir in der Offensive mutig nach vorne spielen.“

Angeführt von einer immens starken Spielführerin Lisa Becker (neun Tore/drei Siebenmeter) gestalteten die Bremerinnen den ersten Durchgang sehr ausgeglichen und ließen sich auch von mehreren Zwei-Tore-Rückständen nicht irritieren. „Die Spielerinnen haben sich sehr geschickt zwischen beiden Toren bewegt“, analysierte Wachowiak, „schalteten sowohl offensiv als auch defensiv sehr schnell um und kamen dadurch immer wieder zu guten Möglichkeiten über die zweite Welle.“

Per Siebenmeter baute Lisa Becker den Vorsprung direkt nach Wiederbeginn auf zwei Tore aus, auf der Gegenseite glich Oyten durch Imke Hidde nur wenig später ebenfalls mit einem Strafwurf zum 17:17 aus (34. Spielminute). Nachdem sich Oyten auf vier Tore absetzen konnte (24:20/44.), zündete Hastedt den Turbo und glich durch die starke Melina Frank (6) schließlich wieder zum 26:26 aus (54.).

In seiner letzten Auszeit stellte Wachowiak das Team auf eine heiße Schlussphase ein – und sollte Recht behalten: Nachdem Lisa Becker ihr Team erneut per Siebenmeter in Führung gebracht hatte, glich Oyten aus, ging seinerseits mit zwei Toren in Führung und hätte beinahe gewonnen, wenn nicht Tessa Burmeister und Melina Frank mit einer wahren Energieleistung in der letzten Spielminute noch zum verdienten Ausgleich getroffen hätten. „Jetzt wollen wir Findorff vor eigenem Publikum natürlich einen heißen Empfang bereiten“, blickte der Trainer auf das Duell mit dem frisch gebackenen Meister voraus (Sonnabend, 28. April, 17 Uhr). Im letzten Saisonspiel steht schließlich noch die schwierige Auswärtshürde HSG Delmenhorst auf dem Programm (Sonntag, 6. Mai, 15 Uhr).

SG HC Bremen/Hastedt: Abeldt; Ahlers, Becker, Brünjes, Hagedorn (1), M. Nähr (1), Lagemann (1/1), Frank (6), Kelm (3), Becker (9/3), Burmeister (3), T. Mähr (5/3)

1. Beachhandball Cup
22.-24. Juni 2018 auf der Beachhandball-Anlage in Neerstedt

Liebe Handballfreunde,
im Sommer 2018 plant der HC Bremen in Kooperation mit dem TV Neerstedt vom 22.-24.Juni ein großes Beachhandballturnier für Fun-Mannschaften auf der Beachsportanlage Neerstedt.

Am Freitag den 22.Juni 2018 startet das Turnier ab 16:00 Uhr mit den Begegnungen der männlichen Jugend A Mannschaften. Hinzu kommen am Abend die Seniorenmannschaften, diese spielen bis zum Sonntagnachmittag. Es sind sowohl Vereinsmannschaften, wie auch zusammengewürfelte Teams möglich. Jedoch darf jeder Spieler nur in einer Mannschaft spielen. Den genauen Ablauf, Ausschreibung, Turnier- und Veranstaltungsbestimmungen findet ihr unter auf dieser Seite als Download.
Die fristgerechte Anmeldung ist maßgeblich an die Zahlung der Teilnahmegebühr bis spätestens zum 15.Mai gebunden.

Die A-Jugend des HC Bremen ist Meister in der Oberliga

In einem Herzschlagfinale bezwangen die Hastedter Jungs die zweite Mannschaft des TSV Hannover Burgdorf.

Obwohl sich die Burgdorfer mit 7 Spieler aus der A-Jugend Bundesliga verstärkt hatten, gelang es ihnen nicht das Spiel für sich zu entscheiden.

Die Zeichen standen eher günstiger für die Mannschaft aus Burgdorf, da diese im Hinspiel mit 30:27 gewonnen hatten.

Somit musste die A-Jugend vom HC mit mindestens 4 Toren Unterschied gewinnen, bzw. durften die Burgdorfer nicht mehr Auswärtstore erzielen, als unsere Jungs vom HC in Hannover.

Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung, wurde letztendlich ein 28:25 Heimsieg eingefahren und damit die Meisterschaft perfekt gemacht.

Nach einer ausgelassenen Saisonabschlussfeier, wurden die Spieler Florian Honschopp, Philip Henke, Jan-Ole Harting, Paul Schröder, Sönke Marz, Lukas Dech und Leon Grieme in die Herren verabschiedet.

1. Herren: Hastedt dominiert das Lokalderby in der Handball-Oberliga
Mit 31:22 entschied die SG HC Bremen/Hastedt das Derby in der Oberliga gegen den ATSV Habenhausen II für sich. Mit neun Toren avancierte dabei Hastedts Lasse Till (beim Wurf) zum erfolgreichsten Schützen der Partie

Bremen. Mit den ersten knapp 40 Minuten der Begegnung in der Handball-Oberliga der Männer zwischen der SG HC Bremen/Hastedt und dem ATSV Habenhausen II war HC-Spielertrainer Marten Franke nicht einverstanden. „Wir haben uns das Leben selbst schwer gemacht“, monierte er nach dem deutlichen 31:22 (13:10)-Heimsieg seiner Mannschaft, „weil wir aus unserer stabilen Abwehr heraus zwar immer wieder zu schnellen Tempogegenstößen gekommen sind, aber viele leichte Bälle schon etwas fahrlässig weggeworfen haben.“ Erst als Hastedts Abwehrchef Yannick Schäfer zum 17:14 für sein Team traf (40.), gelang es den Gastgebern, sich deutlich abzusetzen – und das bis zu diesem Zeitpunkt noch überraschend ausgeglichene Lokalderby letztlich auch in dieser Höhe verdient für sich zu entscheiden.

Franke höchstpersönlich eröffnete den Torreigen mit zwei Treffern in der Anfangsphase, bei den spielfreudigen Gastgebern brillierte allerdings in erster Linie HC-Top-Torschütze Lasse Till (neun Tore), der mit zunehmender Spieldauer den an diesem Tag etwas indisponierten Linksaußen Tim Steghofer vergessen machte. Erstmals seit längerer Zeit spielte Hastedt wieder mit einer 5:1-Deckung, um den brandgefährlichen ATSV-Angreifer Marco Wilhelms (4) aus dem Spiel zu nehmen. „Das haben wir sehr gut gemacht“, lobte Franke, der besonders Yannick Schäfer ein gutes Zeugnis ausstellte. „Er hat unsere Defensive enorm sicher zusammengehalten und hinten dafür gesorgt, dass wir uns vorne auch einmal einen Fehlwurf leisten konnten, ohne direkt in einen Konter zu laufen.“ Allerdings stieß Franke in erster Linie gerade die mangelhafte Chancenverwertung sauer auf: „Wir haben uns sehr oft schön freigespielt“, resümierte er, „aber vor dem Tor fehlte uns vor allen Dingen in den ersten 40 Minuten die entscheidende Effektivität.“

Auf der Gegenseite haderte ATSV-Coach Julian Kühn ebenfalls mit der Torquote seiner Mannschaft. „Wir waren auf die 5:1-Deckung eingestellt“, erläuterte Kühn, „haben allerdings nur selten die richtige Lösung gefunden.“ Habenhausen spielte mit derselben Abwehrformation, um HC-Spielgestalter Marten Franke auszuschalten. „Auch das haben wir zunächst ganz ordentlich hinbekommen“, so Kühn, „aber mit der Zeit schlichen sich wiederholt vermeidbare Fehler ein, sodass unser wirklich bärenstarker Torhüter von uns immer wieder mehr oder weniger allein gelassen wurde.“ Besonders HC-Kreisläufer Felix Fietze (5) bereitete der ATSV-Defensive enorme Schwierigkeiten, auch Bruder Ole (6/1) zeigte sich torhungrig. „Unser Hauptproblem war allerdings der drucklose Angriff“, bilanzierte Kühn enttäuscht, „heute wäre deutlich mehr für uns drin gewesen.“ Im Gegensatz zu seinem Trainerkollegen sei Kühn der Sieg der Gastgeber allerdings „ein, zwei Tore zu hoch ausgefallen, weil das deutliche Ergebnis den doch etwas engeren Spielverlauf eigentlich nicht wirklich widerspiegelt“.

SG HC Bremen/Hastedt: Farasha; Ehmke, Osmer, Prieß, Steghofer, F. Fietze (5), Gövert (1), Till (9), Franke (5/1), Schäfer (3), O. Fietze (6/1), Wiezorrek (2).

B-Jugend der SG HC Bremen/Hastedt verliert DM-Achtelfinale
Der Matchplan geht nicht auf

Hastedt. Es wäre mehr drin gewesen – mit diesem Fazit kehrten die B-Jugend-Handballer der SG HC Bremen/Hastedt vom Achtelfinal-Hinspiel der Deutschen Meisterschaft gegen den TSV Bayer Dormagen zurück.

Mit 20:30 (12:16) unterlagen die Schützlinge des Trainerduos Marten und Jörn Franke, das durch den Torwarttrainer Timo Hermann unterstützt wurde. „Dormagen hat eine Klasse-Leistung geboten, für uns wäre bei besserer Chancenverwertung und etwas kühlerem Kopf durchaus ein knappes Ergebnis möglich gewesen“, meinte Marten Franke. „Eine Drei- bis Vier-Tore-Niederlage wäre machbar gewesen. Jetzt wird es für uns im Rückspiel am Sonntag um 15.00 Uhr am Jakobsberg natürlich sehr schwer.“

Als eines der 16 besten deutschen Teams hatte sich der erfolgreiche Nachwuchs des HC Bremen für das Achtelfinale der deutschen Meisterschaft qualifiziert. Dabei hatte er in einem hochdramatischen Finale Eintracht Hildesheim in der Tabelle hinter sich auf Platz drei gelassen und sich anschließend vier Wochen intensiv auf die deutsche Meisterschaft vorbereitet.
Beim hochklassigen „IBOT-Cup“ in Biberach, dem stärksten deutschen Jugendturnier, legte das Team Ostern eine tolle Vorstellung hin. Es musste lediglich gegen die Schweizer Nationalmannschaft eine knappe Niederlage quittieren und fuhr unter anderem Siege gegen den Nachwuchs der A-Jugend-Bundesligisten Echaz-Erms und Bergischer HC ein.

Mit dem renommierten Mentaltrainer Stefan Kloppe arbeitete das Team vier Wochen hochmotiviert und stieß in ganz neue Trainingsbereiche vor, die außerhalb von Technik und Taktik liegen. Allerdings verletzte sich Lukas Dibowski (vorderes Kreuzband) in Biberach schwer, ebenso konnte mit Jakub Anuszewski ein Leistungsträger in den letzten fünf Wochen kaum trainieren. Das wirkte sich in Dormagen auch auf die Mannschaftsleistung aus.
„Wir haben unser taktisches Konzept nicht durchgehend gut umsetzen können. Mit seiner offensiven Deckung hat uns Bayer Dormagen zu ungewohnten Fehlern verleitet, die zu einem schnellen 3:7-Rückstand geführt haben. Diese Kontertore taten uns weh“, bilanzierte Jörn Franke. Kämpferisch präsentierten sich die Bremer hervorragend und vermochten den Vier-Tore-Rückstand bis zur Pause zu halten.

Nachdem beim 12:16 die Seiten gewechselt worden waren, bliesen die Gäste zwar zum Angriff, sie mussten jedoch sofort zwei Tore zum 12:18-Rückstand schlucken.
Erneut kämpften sich Bjarne Budelmann, Thies Hermann und Co. auf 14:18 heran.
„In dieser Phase haben wir zwei hochkarätige Chancen zum 16:18 vertan und damit die Möglichkeit auf ein ausgeglichenes Spiel verpasst. Auf diesem hohen Leistungsniveau einer deutschen Meisterschaft wird jeder kleine Fehler bestraft. Das haben wir in diesem Match bitter erfahren“, sagte Marten Franke.

Dormagen nutzte die Abschlussschwäche der Bremer gnadenlos durch Gegenstoßtore aus, darunter drei Treffer des Ex-Hastedters Lukas Bark, und zog auf 29:18 davon. „In dieser Spielphase haben wir uns nicht mehr an unser Konzept gehalten“, zeigte sich Marten Franke traurig, dass sein Matchplan nicht aufgegangen war. Ein bisschen wehmütig schauten beide Trainer auf das Ergebnis des Oberligameisters TSV Burgdorf, der gegen den THW Kiel locker mit sieben Toren ein weiteres Achtelfinale gewann. „Dieses deutlich leichtere Los hätten wir auch gern genommen.“

SG HC Bremen Hastedt: Kuhlmann, Garrels; Scharnke (2), Sieling, Hermann (5), Jöhnk (2), Tiedje (2), Esser, Diering (1), Becker, Till (1), Westermeier (1), Anuszewski (4), Budelmann (2/1).

mJB: Handballnachwuchs scheitert in Dormagen

Bremen. Die männliche Handball-B-Jugend des HC Bremen/Hastedt hat sich im Achtelfinal-Hinspiel der deutschen Meisterschaft unter Wert verkauft. Die Handballer kehrten mit einer 20:30 (12:16)-Packung vom TSV Bayer Dormagen zurück. Die Chancen, das Ergebnis im Rückspiel am Sonntag um 15 Uhr am Jakobsberg noch drehen zu können, sind eher gering. „Für uns wäre ein knappes Ergebnis bei einer besseren Chancenverwertung und etwas kühlerem Kopf durchaus möglich gewesen“, meinte Trainer Marten Franke. Letztendlich zollte das Team unter anderem der Kreuzbandverletzung seines Leistungsträgers Lukas Dibowski ihren Tribut. Bis zum 14:18 hatten die Bremer bei den Rheinländern kämpferisch stark mitgehalten (31.). Danach vergaben sie einige gute Torchancen und hielten sich nicht mehr an das Spielkonzept, sodass Dormagen sie über 22:14 (40.) mit 29:19 auskonterte. Die meisten Tore für den HC Bremen/Hastedt warfen Thies Hermann (5) und Jakub Anuszewski (4).

1. Herren: Hastedt verlangt Meister alles ab
29:33 gegen VTB/Altjührden

Bremen. Für die Oberliga-Herren der SG VTB/Altjührden wurde der jüngste Spieltag zu einem echten Handballfest. Mit dem 33:29 (16:14)-Heimsieg feierte das Team die vorzeitige Meisterschaft und den Aufstieg in die 3. Liga. Großen Anteil daran, dass diese Partie wohl noch lange im Gedächtnis der rund 1000 Zuschauer in der rappelvollen Manfred-Schmidt-Halle haften bleibt, hatte aber auch die SG HC Bremen/Hastedt. Die Mannschaft von Spielertrainer Marten Franke verlangte dem favorisierten Spitzenreiter alles ab und hätte bei besserer Personallage und ein paar Fehlern weniger durchaus etwas Zählbares vom späteren Meister mitnehmen können. „Ein Riesenlob an meine Mannschaft. Wir haben 50 Minuten lang ein klasse Spiel geboten, mit schönen Kombinationen und unter anderem zwei schönen Treffern nach Kempa-Trick. Unsere Glückwünsche gehen aber auch an Varel. Die Mannschaft ist verdient Meister geworden“, sagte Franke zufrieden.

Die Bremer starteten verheißungsvoll und lagen zunächst durchgängig in Führung über 3:0 (3.) und 10:7 (19.) überzeugte der Angriff der Hastedter, die mit Kampf und Tempohandball zunächst den Ton angaben. In der Abwehr fehlte es aber erneut am notwendigen Quäntchen Erfahrung und Cleverness. Besonders die zweitligaerfahreren Oliver Staszewski (9 Tore) und Ivo Warnecke (3) waren kaum in den Griff zu bekommen. So drehten die Gastgeber die Partie nach dem 14:14 (28.) bis zur Pause doch noch zur knappen 16:14-Führung.

Doch die Hastedter holten den Zwei-Tore-Abstand gegen die stärkste Abwehr der Liga durch den neben Franke (9 Treffer) im Angriff überzeugenden Lasse Till (5) und Felix Fietze auf, blieben auf Tuchfühlung, ohne aber noch einmal erneut die Führung zu übernehmen.

Die Entscheidung fiel letztlich zwischen der 45. und 55.Minute, als Altjührden sich erstmals einen Drei-Tore-Vorsprung erspielte (29:26). Da Spielertrainer Franke ohne die verletzten Kai Wiezorrek (Fuß) und Max Laube (Schulter) auskommen musste, fehlten den Bremern in dieser Phase die nötigen Wechselalternativen. „Da fehlte uns einfach die Kraft. Dennoch gibt es nur wenige Mannschaften, die gegen Varel 29 Tore erzielen konnten“, sagte Marten Franke.

SG HC Bremen/Hastedt: Farasha, Prieß, Osmer; Felix Fietze (3), Laube, Ehmke (1), Gövert, Till (5), Franke (9), Schäfer (5), Ole Fietze (1), Jan Wiezorrek (2), Steghofer (3).

mJB: Deutsche Meisterschaft
HC Bremen bei Bayer Dormagen

Hastedt. Am Sonntag steigt die männliche B-Jugend der SG HC Bremen/Hastedt ins Konzert der ganz Großen ein: Der Vizemeister der Oberliga Niedersachsen/Bremen wird um 16 Uhr im Achtelfinal-Hinspiel um die Deutsche Meisterschaft vom TSV Bayer Dormagen empfangen. Dort gibt es ein Wiedersehen mit seinem ehemaligen Mitspieler Lukas Bark. „Die Qualifikation nach fünf Jahren knüpft an die großen Erfolge unserer früheren Teams an“, freut sich der SG-Trainer Marten Franke über den Sprung unter die besten 16 Mannschaften Deutschlands. Den Bremern ist klar, dass sie mit dem Meister der Regionalliga Nordrhein ein heftiges Kaliber vor sich haben. „Verstecken werden wir uns aber nicht“, verspricht der zweite Hastedter Coach Jörn Franke. Schließlich hatte sein Team in der Saisonvorbereitung beim Sauerland-Cup den VfL Gummersbach geschlagen, der wiederum in der Saison die Dormagener mit 29:28 bezwungen hatte. „Wir sind also nahezu auf Augenhöhe“, sagt Franke. Das Rückspiel steigt an Sonntag, 22. April, um 15 Uhr am Jakobsberg.

Nächste Spieltermine

 

17:00
1. Damen

HC Bremen — SG Findorff

19:00
2. Herren

HC Bremen — VfL Horneburg

19:30
1. Herren

VfL Edewecht — HC Bremen

19:30
1. Herren

HC Bremen — TV Neerstedt

18:00
2. Herren

HC Bremen — ATSV Habenhausen 3