Damen: Überragende zweite Hälfte
Hastedt schlägt Morsum 34:23

Bremen. Mit einer engagierten und mutigen Vorstellung beim Tabellendritten der Handball-Landesklasse (Krage) der Frauen konnten sich die Spielerinnen der SG HC Bremen/Hastedt endgültig aller Abstiegssorgen entledigen – und könnten nach dem fulminanten 34:23 (17:17)-Auswärtssieg beim TSV Morsum am letzten Spieltag mit einem Erfolg im Heimspiel gegen den TuS Rotenburg (Sonntag, 5. Mai, 17 Uhr) sowie einer gleichzeitigen Niederlage von Stadtrivale SG Arbergen-Mahndorf (Heimspiel gegen Morsum) sogar noch einen Tabellenplatz gut machen.

Nach ausgeglichener Anfangsphase mit ständig wechselnder Führung konnten sich die Gäste um ihre Top-Torschützin Melina Frank (sieben Tore) nach knapp zehn Minuten erstmals mit zwei Toren absetzen (8:6), anschließend wendeten die Gastgeberinnen das Blatt und führten nur wenig später ihrerseits mit zwei Toren (14:12/22.). „Schon beim Aufwärmen waren wir alle total fokussiert und motiviert, heute alles zu geben“, resümierte Hastedts Co-Trainerin Janina Brünjes, „und das taten wir auch.“

Die Gäste fanden schnell ins Spiel und gingen schließlich nach einer ersten Hälfte „auf Augenhöhe“ (Brünjes) mit 17:17 in die Halbzeit. „Wir hatten da schon die ersten starken Momente“, so Brünjes, „und uns war klar, dass wir heute zwei ganz wichtige Punkte für uns gewinnen könnten.“

Mit Wiederbeginn musste der TSV Morsum auf seine beste Siebenmeter-Schützin Lena Meding (drei Tore/drei Siebenmeter) verzichten, da sie nach der dritten Verwarnung von den Unparteiischen die rote Karte sah. Ob es am Ausfall der Schlüsselspielerin des TSV lag, blieb letztlich hypothetisch – unumstößlicher Fakt war allerdings, dass die Gäste im Anschluss ihre vermutlich beste Halbzeit der ganzen Saison spielten.

„Die zweite Hälfte war einfach nur überragend“, bilanzierte Janina Brünjes freudestrahlend, „mit durchgängiger Unterstützung von der Bank, großem Kampfgeist bei wirklich jeder einzelnen Spielerin in der Abwehr wie auch im Angriff und einer sensationellen Leistung unserer Torhüterin haben wir uns diese beiden Punkte aus meiner Sicht mehr als verdient.“

Jetzt stehe die Regeneration im Fokus, „damit wir gegen Rotenburg erholt und noch motivierter auf und neben der Platte stehen, um diese Leistung erneut abzurufen“, versicherte die Hastedter Co-Trainerin.

SG HC Bremen/Hastedt: Rathjen, Repty; T. Mähr, M. Mähr, Semken, Webner, Beckmann (1), Otto (2/1), Klein (2), Kriete (3), Lagemann (6/5), Ahlers (6), Hagedorn (7), Frank (7).

Nächste Spieltermine

 

17:15
1. Damen

Elsflether TB — HC Bremen

18:00
1. Herren

TuS Haren — HC Bremen

19:30
A-Jugend

HC Bremen — TSG Altenhagen-Heepen

15:00
2. Damen

TS Woltmershausen — HC Bremen

17:30
2. Herren

HC Bremen — SV Werder