HC Bremen schöpft neue Hoffnung
Landesliga-Handballerinnen schlagen den VfL Stade II nach schwacher erster Hälfte noch mit 20:17

Bremen. Mit einer echten Energieleistung schafften die Landesliga-Handballerinnen der SG HC Bremen/Hastedt im Heimspiel gegen den VfL Stade II nach einer durchwachsenen Leistung in der ersten Halbzeit noch die Wende – und setzten sich am Ende einer nervenaufreibenden Begegnung letztlich verdient mit 20:17 (9:13) durch.

Angeführt von einer überragend aufgelegten Melina Frank (sieben Tore) lief das Team von SG-Trainer Nikolai Wachowiak in Durchgang eins zunächst ständig einem Rückstand hinterher. Die Gäste um Stades beste Angreiferin Merle Alpers (5/1) führten schnell mit zeitweise bis zu vier Toren und konnten diesen Vorsprung gegen eine zuerst indisponierte Bremer Abwehr auch in die Halbzeitpause retten. „Wir haben schwer in die Partie gefunden“, konstatierte Wachowiak, „konnten im Angriff keinen guten Zug zum Tor entwickeln und haben viele leichte Fehler gemacht.“ Während einer frühen Auszeit habe der Coach mit den Spielerinnen noch mal besprochen, wie wir sie ihre Abwehrarbeit verbessern könnten und Wachowiak verlangte von seinen Spielerinnen, „dass sie aggressiver verteidigen müssen“. Zudem habe der Trainer auch noch einmal zu mehr Geduld im Angriff aufgerufen.

Danach funktionierte estatsächlich besser, die Gastgeberinnen kamen Tor um Tor heran, was laut Wachowiak auch an einem Torwartwechsel gelegen habe: „Anja Heuchert hatte einem Top Tag erwischt“, konstatierte der Coach, der Stammkraft Tatjana Abeldt dafür auf die Bank setzte.

Im zweiten Durchgang lief es für Bremen/Hastedt schließlich deutlich besser, die Tempogegenstöße wurden nun präziser und erfolgreicher abgeschlossen „und wenn die Stader Torfrau nicht so stark gehalten hätte, hätte unser Sieg durchaus noch deutlicher ausfallen können“, so Wachowiak. Letztlich zeigte seine Mannschaft eine Stärke, die ihr im Kampf um den Klassenerhalt noch zugute kommen könnte: „Wir wollten in der zweiten Halbzeit das tun, was wir super beherrschen“, erläuterte der Trainer, „uns zurück in die Partie kämpfen.“ Beim kommenden Auswärtsspiel beim TSV Bremervörde (Sonntag, 15 Uhr) „werden wir die nächsten Punkte holen und uns endlich aus der Abstiegszone herausarbeiten“, zeigte sich Wachowiak hoffnungsfroh. In den nun anstehenden Trainingseinheiten „werden wir sehr intensiv arbeiten, um den perfekten „Gameplan“ zu haben“, versicherte der Trainer, „ich denke, das Momentum ist auf unserer Seite, das sollten wir nutzen.“

SG HC Bremen/Hastedt: Heuchert, Abeldt; T. Mähr, Kelm (3/2), Hagedorn (3), Ahlers (2), M. Mähr (2), Frank (7), Lagemann (1/1), Becker, Burmeister, Kießling (2)

Nächste Spieltermine

 

20:00
1. Herren

HC Bremen — SG VTB/Altjuehrden

9:00
D-Jugend

ATSV Habenhausen — HC Bremen

16:00
B-Jugend

HC Bremen — TV Bissendorf

19:30
1. Herren

HC Bremen — TSG Hatten-Sandkrug

13:30
B-Jugend 2

HV Lueneburg — HC Bremen