Herren: Hastedt verkauft sich teuer
34:38 gegen Fredenbeck

Bremen. Sie hatten dem Tabellenvierten alles abverlangt, was möglich war. Mit gerade einmal neun Feldspielern – von denen sieben durchspielten – und einem Torwart lieferten die Oberliga-Handballer der SG HC Bremen/Hastedt dem VfL Fredenbeck eine Partie auf Augenhöhe, mussten sich am Ende aber doch mit 34:38 geschlagen geben. Zur Halbzeit lag das Team von SG-Spielertrainer Marten Franke vor eigenem Publikum noch hauchdünn mit 18:17 vorn. Franke war dann auch mit seiner Mannschaft abgesehen vom Ergebnis zufrieden. „Das war ein gutes Spiel von uns. Mit einer ähnlich starken Leistung werden wir bei der TSG Hatten-Sandkrug zwei Punkte mitnehmen“, sagte er.

Intensiv hatten sich die Hastedter im Training auf ihre Gegner vom VfL Fredenbeck vorbereitet und wollten den Gästen mit einer offensiven 3:2:1-Deckung den Schneid abkaufen. „Das klappte jedoch nicht so wie erhofft, denn Fredenbeck kam extrem erfolgreich über den Kreis, sodass wir umstellen mussten“, sagte Franke. So wurde aus der schnellen 3:0-Führung (4.) bis zur 17. Minute ein 8:9-Rückstand. Auch bei einer Hastedter 6:0-Verteidigung vergrößerte sich der Fredenbecker Vorsprung zunächst auf 14:10 (21.), das Fredenbecks linker Rückraumschütze Jan Torben Ehlers erzielte. Ehlers wurde mit zwölf Treffern (davon zwei Siebenmeter) erfolgreichster Schütze dieser Partie, die Hastedter verstanden es nicht, seine einfachen Tore zu verhindern.

„Wir haben in der Abwehr insgesamt nicht den richtigen Zugriff gefunden“, sagte Marten Franke. Im Angriff lief es dagegen gut. Auch über den Kreis, wo Felix Fietze mit sechs Toren überzeugte. Nachdem Fredenbeck zwischenzeitlich wieder auf vier Tore davongezogen war, kamen die Bremer noch einmal durch Fietzes Treffer heran. Diskussionswürdige Zeitstrafen auf beiden Seiten zerstörten immer wieder den Spielfluss. Im Tor stand den Bremern der A-Jugendliche Antonio Berdar zur Verfügung, da Drazen Lucic (privat) und Luca Prieß (beruflich) verhindert waren. „Antonio hat seine Sache gut gemacht“, befand Franke. Am 30 März läuft sein Team bei der TSG Hatten-Sandkrug auf. „Dort wird es darauf ankommen, dass wir gegen die kompakte Abwehr mit viel Power anlaufen“, so Franke.

HC Bremen: Berdar; Felix Fietze (6), Schröder (5), Gövert, Franke (8/5), Kai Wiezorrek, Grieme (6), Ole Fietze (3), Jan Wiezorrek (6), Latacz.

Nächste Spieltermine

 

9:00
D-Jugend

ATSV Habenhausen — HC Bremen

16:00
B-Jugend

HC Bremen — TV Bissendorf

19:30
1. Herren

HC Bremen — TSG Hatten-Sandkrug

13:30
B-Jugend 2

HV Lueneburg — HC Bremen

14:30
A-Jugend

THW Kiel — HC Bremen