mJA: Landesliga-Qualifikation als Durchgangsstation

Bremen. Die zweite männliche A-Jugend des HC Bremen schaffte in der Relegationsrunde den Aufstieg in die Handball-Landesliga und qualifizierte sich damit zugleich für die Oberliga-Aufstiegsrunde am 26. Mai. Die A-Jugend des SV Werder Bremen landete in der selben Gruppe in Loxstedt auf dem dritten Platz. Sie erhält in der nächsten Runde am 26. Mai eine weitere Aufstiegschance zur Landesliga.

Für die zweite A-Jugend des HC Bremen soll die Landesliga-Qualifikation nur eine Durchgangsstation sein. Sie darf als Gruppensieger am 26. Mai weiter in der Aufstiegsrunde zur Oberliga-Vorrunde durchstarten. Das Team besteht überwiegend aus Spielern der künftigen B-Jugend, die das Trainerteam Jörn und Marten Franke in Zukunft weiter fördern möchte.

Während die Gegner in Loxstedt die Jahrgänge 2001 und 2002 aufboten, lief der HC mit Spielern der Jahrgänge 2003 und 2004 auf, unterstützt von Rune Becker (2001), Lukas Dibowski und Torwart Jasper Plazinski (2002). „Unsere jungen Spieler sollen an höhere Anforderungen herangeführt werden. Der größere Ball und die Tatsache, dass in vielen Hallen ohne Haftmittel gespielt werden muss, sind für unsere 14- bis 16-jährigen Jungs erst einmal gewöhnungsbedürftig“, sagte Marten Franke.

Seine Jungs gewöhnten sich recht schnell an die veränderten Umstände und gewannen alle drei Spiele am Ende deutlich. Für die klaren Siege gegen SV Werder Bremen (27:18), TSV Altenwalde (19:12) und JSG Loxstedt/Bexhövede (27:18) musste die Mannschaft kämpferisch und spielerisch alles geben. Gegen den körperlich überlegenen SV Werder wählten die Angreifer des HC Bremen mit Distanzwürfen zunächst das falsche Mittel und lagen zur Pause knapp mit 12:10 in Front. Mit gelungenem Spiel in der Kleingruppe sowie einer stabilen Abwehr, die den ehemaligen Mannschaftskameraden Constantin Sieling im zweiten Durchgang sehr gut in den Griff bekam, konnte der Vorsprung kontinuierlich ausgebaut werden, ehe am Ende ein hoher 27:18-Erfolg zu Buche schlug. Gegen den TSV Altenwalde kassierte der HC Bremen aufgrund einer starken Abwehrleistung nur zwölf Gegentore, er ließ dafür jedoch im Angriff viele Großchancen aus. Es reichte trotzdem zum 19:12-Erfolg. Im abschließenden Spiel gegen die bis dahin ebenfalls ungeschlagene JSG Loxstedt/Bexhövede lieferte Lukas Dibowski auf der für ihn ungewohnten rechten Rückraumposition starke Akzente und traf beim 27:18-Erfolg sieben Mal ins Schwarze. Er war am Ende zusammen mit einem Spieler aus Loxstedt der beste Werfer des Turniers.

HC Bremen: Plazinski, Baraniak; Dibowski (20), Holst (13), Wollin (8), Dreßen (7), Huelsmann (7), Becker (6), Bonnet (5), Duris (4), Geils (3).

Nächste Spieltermine

 

17:15
1. Damen

Elsflether TB — HC Bremen

18:00
1. Herren

TuS Haren — HC Bremen

19:30
A-Jugend

HC Bremen — TSG Altenhagen-Heepen

15:00
2. Damen

TS Woltmershausen — HC Bremen

17:30
2. Herren

HC Bremen — SV Werder