mJA: Start mit Heimspiel gegen Flensburg
HC Bremen vor schwerer Saison

Bremen. Die vergangene Saison verlief ganz nach dem Geschmack des HC Bremen: Die männliche A-Jugend des Bremer Vorzeigeklubs kehrte in die Handball-Bundesliga zurück und sicherte sich mit dem fünften Platz auf Anhieb die Klasse. Wenn die Mannschaft von Trainer Tim Schulenberg am kommenden Sonntag um 15 Uhr am Jakobsberg gegen die SG Flensburg-Handewitt in die neue Saison einsteigt, wird jedoch einiges anders sein.

Die vier Bundesliga-Staffeln wurden von insgesamt 48 Mannschaften auf 40 Teams verkleinert. Eine weitere Modusänderung führt dazu, dass nun anstatt der besten Sechs je Staffel nur noch die jeweils ersten Vier den direkten Klassenerhalt schaffen. Vier weitere Bundesliga-Tickets werden unter den jeweils Fünft- und Sechstplatzierten der vier Staffeln ausgespielt – mehr Direktplätze gibt es nicht.

Den HC-Bremen-Chef Ralf Fricke ficht die Verknappung der attraktiven Plätze nicht an. „Es muss einfach unser ständiger Anspruch sein, uns direkt für die Bundesliga zu qualifizieren“, betont er. Warum auch nicht? Schließlich spielten die A-Junioren mit einer konterfreudigen Mannschaft, angetrieben von den starken Torhütern Marten Kuhlmann und Jasper Plazinski, eine überzeugende Vorbereitung. „Wir sind in einer Staffel, in der fast jeder jeden schlagen kann. Dazu sorgt der neue Modus für Spannung“, meint Tim Schulenberg. Zuletzt wurde sein Team beim hochkarätig besetzten Turnier in Emsdetten erst im Halbfinale vom Bundesligisten MT-Talents Melsungen nach Verlängerung und Siebenmeterwerfen im Halbfinale gestoppt.

Glück haben die Bremer bei der Gestaltung des Bundesliga-Spielplans, da sie die Zugpferde SG Flensburg-Handewitt, THW Kiel, GWD Minden, HSG Handball Lemgo und die JSG NSM-Nettelstedt in eigener Halle empfangen. Einmal weniger muss die Schulenberg-Truppe in der einfachen Punktrunde reisen, und zwar zum HSV Hamburg, VfL Bad Schwartau, TuSEM Essen und zur DJK SV Adler Königshof.

Die besten Vier der Staffel erreichen die Endrunde, in der der deutsche Meister ausgespielt wird. Den Bremern drohen bei einer erfolgreichen Qualifikation in den schlimmsten Fällen Fahrten bis zu den Rhein-Neckar Löwen und den TVB Stuttgart. Finanziell wäre das für den kleinen HC Bremen eine große Herausforderung. „Sollten wir das aber sportlich schaffen, dann kriegen wir das auch finanziell hin“, betont Ralf Fricke. Bei einer Platzierung jenseits des vierten Rangs geht es für die Bremer Talente um den starken Spielmacher Bjarne Budelmann im schwierigen Kampf um die vier verbleibenden Direkt-Tickets weiter.

Nächste Spieltermine

 

17:15
1. Damen

Elsflether TB — HC Bremen

18:00
1. Herren

TuS Haren — HC Bremen

19:30
A-Jugend

HC Bremen — TSG Altenhagen-Heepen

15:00
2. Damen

TS Woltmershausen — HC Bremen

17:30
2. Herren

HC Bremen — SV Werder