mJA: Teamgeist und kämpferische Abwehr
Die Handball-Talente der SG HC Bremen-Hastedt gehen mutig in die neue Saison der A-Jugend-Bundesliga

Hastedt Den Betriebsunfall der verpassten Bundesliga-Qualifikation im Jahr 2017 haben die A-Jugend-Handballer der SG HC Bremen-Hastedt in der vergangenen Spielzeit eindrucksvoll wieder ausgebügelt. Nun ist die Mannschaft wieder zurück in der höchsten deutschen Jugendklasse, wo sie seit deren Einführung im Jahr 2011 (eben mit Ausnahme der Spielzeit 2017/18) stets mit dabei war. Doch nur dabei zu sein ist dem Aufsteiger zu wenig. Die jungen Burschen vom Jakobsberg haben sich im Oberhaus als Saisonziel einen Platz unter den ersten Sechs gesetzt. Dieser würde voraussichtlich den direkten Klassenerhalt bedeuten, wodurch man sich eine nervenaufreibende Qualifikationsrunde erspart. Samstagabend um 19.30 Uhr muss das Team von Trainer Tim Schulenberg erstmals Farbe bekennen. Zu Gast am Jakobsberg wird dann der Nachwuchs des HSV Hamburg sein. Ein Gegner, an den die Hastedter finstere Erinnerungen haben, schließlich kassierten sie in der Abstiegssaison vor eigenem Publikum gegen den HSV eine der höchsten Heimpleiten ihrer Vereinsgeschichte. „Die Hamburger hatten damals einige wirklich außergewöhnliche Talente in ihren Reihen“, erinnert sich Schulenberg, der nun jedoch einen wesentlich homogeneren Gegner erwartet – freilich stark besetzt „und als Kollektiv nicht zu unterschätzen“, aber eben nicht mit solch herausragenden Einzelkönnern gespickt wie noch vor eineinhalb Jahren. Hastedt will in dieser Saison vor allem mit einem starken Kollektiv dagegenhalten, was schon die Basis für den souveränen Oberligadurchmarsch und die anschließende erfolgreiche Bundesligaquali gebildet hatte. Dass die Hastedter auch im Duell mit den Handball-Internaten der Bundesligisten konkurrenzfähig ist, das haben die Bremer in ihrer siebenwöchigen Vorbereitung bereits gezeigt. Beim Turnier im schleswig- holsteinischen Tarp zogen sie sich gut aus der Affäre und beim letzten großen Härtetest – dem Turnier in Emsdetten am vorletzten Wochenende – trug sder HC sogar den Turniersieg davon. „Mit unserer Saisonvorbereitung bin ich zufrieden. Klar, kann man sich von einer guten Vorbereitung nichts kaufen, aber trotzdem gibt sie uns ein gutes Gefühl. Jetzt sind die Jungs auf jeden Fall heiß darauf, dass es endlich losgeht“, spürt Schulenberg, der eine kämpferische Abwehrarbeit als einen der Bremer Trümpfe ausgemacht hat. Während sich hinten Daniel Francke in den vergangenen Wochen als Führungspersönlichkeit herauskristallisiert hat, die Mitspieler dirigieren und den Laden zusammenhalten soll, verfügt Hastedt im Angriff über weit mehr Optionen, als noch in der verkorksten 2016/17er-Saison. Vor allem im Rückraum wähnen sich die Jungs vom Jakobsberg gut und breit aufgestellt. Auf der Mitte-Position „weiß Bjarne Budelmann im Spielaufbau was er tut“, sagt Schulenberg und auf den Halb-Positionen verfügt der HC mit Miro Schluroff (linker Rückraum) und Julian Langwucht (rechts) über Spielerpersönlichkeiten, die einem Match ihren Stempel aufdrücken können. Am Samstag gegen den HSV werden die Hasteder zeigen müssen, wie gut aufgestellt sie sind, bei ihrer Rückkehr in die Eliteklasse, wo sie es auch mit den Top-Adressen Berlin, Magdeburg, Flensburg oder Kiel zu tun bekommen.

Nächste Spieltermine

 

17:15
1. Damen

Elsflether TB — HC Bremen

18:00
1. Herren

TuS Haren — HC Bremen

19:30
A-Jugend

HC Bremen — TSG Altenhagen-Heepen

15:00
2. Damen

TS Woltmershausen — HC Bremen

17:30
2. Herren

HC Bremen — SV Werder