mJB: Rückschlag für HC Bremen
B-Jugend unterliegt Hildesheim und siegt gegen Fredenbeck

Hastedts Lukas Dibowski zeichnete sich beim ungefährdeten 27:22-Sieg gegen den VfL Fredenbeck in der „englischen Woche“ als elffacher Torschütze aus. Foto: Olaf Kowalzik
Hastedt. Mit einem Sieg und einer Niederlage schloss die männliche B-Jugend des HC Bremen ihre „englische“ Woche ab und war damit nur teilweise zufrieden. Erst setzte es für sie eine 18:22 (6:12)-Niederlage im Heimspiel gegen Eintracht Hildesheim. Zwei Tage später kamen die Franke-Schützlinge zu einem 27:22 (11:11)-Erfolg über den VfL Fredenbeck.
„Im Kampf um den zweiten Platz, der zur Teilnahme an der deutschen Meisterschaft berechtigt, war das für uns ein Rückschlag. Wir waren Hildesheim in allen Belangen unterlegen“, kritisierte der HC-Trainer Marten Franke im ersten Spiel vor allem die mangelnde kämpferische Einstellung seiner Mannschaft in der ersten Halbzeit.
Hildesheim kaufte den Bremern mit überhartem Einsatz rasch den Schneid ab. Bis zum 5:5 hielten die Bremer, die ohne die erkrankten Malte Till und Matthew Wollin antreten mussten, noch einigermaßen mit. Sie offenbarten aber bereits hier eklatante Schwächen im individuellen Abwehrverhalten. Zwar gestattete man dem stärksten Hildesheimer Individualisten Luc Depping nicht ein einziges Feldtor, dafür wurde der Hildesheimer Rückraum nicht engagiert genug bekämpft. Dazu gesellte sich eine heftige Abschlussschwäche: immer wieder scheiterte der HC Bremen am überragenden Hildesheimer Torwart. Als eine Überzahl fehlerhaft gespielt und in dieser Zeit auch noch ein Gegentor kassiert wurde, lagen die Spieler um Fynn Schluroff und Philipp Holst mit 5:11 zurück. Näher als auf 10:13 kamen sie nicht mehr in die Niedersachsen heran, die sich bis auf 20:13 absetzten (42.).
Gegen Fredenbeck zeigte sich der HC Bremen deutlich kämpferischer und revanchierte sich bei den Niedersachsen für die unglückliche 20:21-Hinspielniederlage. In der ersten Halbzeit gestattete die HC-Abwehr den Gästen zu viele freie Rückraumwürfe ohne Kontakt und ließ selbst einige hochkarätige Chancen aus. Das änderte sich im zweiten Durchgang, als das Franke-Team durch gelungene Kreuzbewegungen immer wieder seine Rückraumspieler in Position brachte. Lukas Dibowski zeichnete sich als elffacher Torschütze aus, und auch der erweiterte Gegenstoß funktionierte jetzt deutlich besser. „Unsere Mannschaft hat einen guten Willen gezeigt und bleibt durch den Sieg dicht an Hildesheim dran“, zeigten sich Marten und Jörn Franke mit der Leistungssteigerung ihres Teams zufrieden. Am Sonntag empfängt es um 17 Uhr das Schlusslicht HV Lüneburg.

HC Bremen: Kuhlmann, Schluroff (3), Diering (9), Holst (2), Bruning (2) Dibowski (13/1), Berdar (4), Laube (3), Fuhrmann (6), Hülsmann, Westermeier (2), Holst (3/1), Bonnet.

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