mJC: Nordlichter U14 gewinnen Beachhandball-Turnier in Cuxhaven

Die C-Jugend der SG HC Bremen/Hastedt gewann am Wochenende bei sommerlichem Wetter das Beachhandballturnier des Handball Verbandes Niedersachsen in Cuxhaven ungeschlagen und souverän und vervollständigte die Erfolgsgeschichte der Nordlichter im Jahre 2018: Von den Herren über die A- und B-Jugend bis zur C-Jugend gewannen die Vertreter des Bremer Top-Clubs, die im Sand alle unter dem Namen der „Nordlichter“ auftreten, das wertvollste Beachhandball-Turnier im Norden. Die B-Jugend gewann zudem vor 14 Tagen den Titel des Deutschen Meisters 2018, während die Herren beim Finalturnier in Berlin nach großer Leistung unglücklich im Halbfinale ausschieden.

„Unsere 14-jährigen Jungs haben ihre Sache ganz toll gemacht“, lobten Thorben Kruse und Jörn Franke ihr Team. „Sie haben erst in diesem Sommer das erste Mal Berührung  mit der populären Trendsportart Beachhandball bekommen, die eventuell schon 2020 olympisch werden kann. Allerdings haben wir dann sowohl im Dötlinger Sommercamp als auch am Mahndorfer See intensiv mit den Jungs geübt, die heute alle sowohl einen Spinshot als auch den Kempatrick beherrschen.“

Im Sand von Duhnen gewannen die Nordlichter um die beiden Shooter Paul Bonnet und Karl Trompke alle Spiele mit 2:0 Sätzen, gewannen also jede einzelne Halbzeit. Gegen die Sandmöpse aus Hagen im Bremischen gab es zum Auftakt beim 2:0 ( 25:0, 22:3) sogar eine Halbzeit mit nahezu perfekter Abwehr, in der dem Gegner kein einziger Torerfolg gestattet wurde. „Wir legen Wert darauf, mit jedem Wurf die maximale Ausbeute von 2 Punkten zu erzielen, wollen also entweder ein Shooter-Tor oder einen Kempatrick oder aber den Spinshot, also die Pirouette mit einer 360-Grad-Drehung, erleben“, erläutert der nach Perfektion im Sand strebende Jörn Franke.

Die weiteren Gruppenspiele gewann das Team um die Abwehrspieler Jacob Papin, Linus Jöhnk, Hannes Klatte und Levin Schaa sehr überlegen jeweils mit 2:0-Sätzen gegen Anderten II (20:9, 22:6), Red-White Dynamite Delmenhorst (16:12, 16:14),  und HSG Schwanewede (18:6, 12:6). Die kraftraubende Bewegung im Sand führte bei den Bremer Jungs in ihrem ersten großen Turnier zum Auslassen etlicher guter Chancen. Das Abstellen dieser kleinen Schwäche wurde beim abendlichen Italiener Besuch bei Pizza und Spaghetti noch einmal intensiv besprochen. Nach einer Nacht im Zelt am Duhnener Deich zeigte sich die Mannschaft am zweiten Wettkampftag wild entschlossen und topfit.
Im Viertelfinale ließen der starke Torwart Pierre-Maurice Kohaupt, der agile linkshändige Außen Yunus Uckac und ihre Kameraden den Elbstrandboys ( Bützfleth/Drochtersen) beim 20:8, 28:14 keinerlei Chance und demonstrierten viele Finessen. Im Halbfinale trafen sie erneut auf Red-White Dynamite / HSG Delmenhorst:  22:9, 26:13 – sehr deutlich gingen beide Sätze an die Bremer, die ihr gesamtes Repertoire abriefen, endlich ganz sicher trafen und viel Szenenapplaus einheimsten. Im Finale auf dem sehr gut besuchten Centercourt hieß der Gegner TSV Anderten I, der den Bremern körperlich haushoch überlegen war. Jacob Papin, Yunus Uckac und Linus Jöhnk leisteten in der Abwehr Schwerstarbeit, während Nick Horstmann, Luc Schreiber und Noah Duris feine Einzelleistungen im Angriff mit 100-prozentiger Ausbeute krönten. „Anderten musste sich manchmal mit einem Punkt begnügen, während die Nordlichter bei jedem erfolgreichen Wurf zwei Punkte erzielten. Das machte in beiden Halbzeiten den Unterschied aus“, analysierte Jan-Peter Lemke, der als motivierender Moderator alle Spiele auf dem Centercourt kommentierte. Dem sicheren 24:19 im ersten Durchgang folgte ein spannendes 18:17 in Halbzeit zwei, das der Bremer Keeper Kohaupt mit einer tollen Parade in der Schlussminute sicherstellte. Dem Schlusspfiff folgte riesiger Jubel der Bremer Jungs, die nach dem Gewinn des Weser-Cup-Turniers des SV Werder zu Pfingsten nun auch ihren ersten großen Triumph im Sand feierten. „Nach den Siegen der Nordlichter von der B-Jugend bis zu den Herren wollten wir als C-Jugend natürlich nicht zurückstehen“, schmunzelte Paul Bonnet, der sich einen besonderen Spielzug bis in die Schlussphase aufbewahrt hatte. Mit „Paris“ überraschten Luc Schreiber und er in der entscheidenden Phase nicht nur den Gegner und die Zuschauer, sondern auch ihre Trainer. „Paul ist halt schon ein kleiner Taktik-Fuchs“, zollte Franke seinem starken Schützling ein Sonderlob.

Nächste Spieltermine

 

17:15
1. Damen

Elsflether TB — HC Bremen

18:00
1. Herren

TuS Haren — HC Bremen

19:30
A-Jugend

HC Bremen — TSG Altenhagen-Heepen

15:00
2. Damen

TS Woltmershausen — HC Bremen

17:30
2. Herren

HC Bremen — SV Werder