Spitzenreiter einfach zu stark
Bremen/Hastedt unterliegt Varel/Altjührden zu Hause mit 24:33

Bremen. In eigener Halle sind die Oberliga-Handballer auch in dieser bislang sehr durchwachsenen Saison eine Macht, doch im jüngsten Heimspiel erwies sich der Spitzenreiter SG Vareler TB/Altjührden als zu stark. Mit 24:33 (13:16) musste sich die Mannschaft um Spielertrainer Marten ­Franke geschlagen geben und bleibt mit 9:11 Punkten im dicht gestaffelten Mittelfeld der Tabelle.
Die Niederlage sieht am Ende deutlich aus, doch gerade in der ersten Hälfte hatten sich die Hastedter nichts vorzuwerfen. Zumal die Vorbereitung auf diese Partie eher suboptimal lief, da Marten Franke angesichts von Verletzten und Kranken nur ein dezimierter Kader im Training zur Verfügung stand. „Trotzdem sah es insgesamt schon gut aus und wir haben das Spiel ­lange offen gehalten. Ärgerlich war nur, dass uns die letzten zwei, drei Prozent fehlten, um die Angriffe komplett abzuwehren“, sagte Marten Franke. Tatsächlich hatten die Bremer Varels ansonsten brandgefährlichen Oliver Staszewski gut im Griff, doch dafür bereiteten ihnen Kevin Langer und Ivo Warnecke und Helge Janssen Probleme.

Ohnehin schien der Tabellenführer immer die richtige Antwort auf die Maßnahmen der Hastedter parat zu haben. „Wir haben es einfach nicht geschafft, unsere Führung mal auf zwei Tore auszubauen. Jeder unserer Fehler wurde sofort bestraft“, sagte Franke.
Nach der Pause schwanden bei den Bremern mehr und mehr die Kräfte, zumal lediglich vier aktive Rückraumspieler zur Verfügung standen. Yannick Schäfer stand wegen wieder auftretender Schulterprobleme lediglich in der Abwehr zur Verfügung und Torgarant Lasse Till wirkte gegen Varel/Altjührden indisponiert. Ihm waren zwei Wochen Krankheit und entsprechender Trainingsrückstand anzumerken. Ihm gelang lediglich ein Tore, was nur einem Bruchteil seiner gewohnten Ausbeute entspricht. So lag das Torewerfen in erster Linie bei Tim Steghofer, der gleich acht Mal traf. Auch in der Abwehr griffen die verschiedenen Formationen einfach nicht. Ob nun eine 5:1-, oder 5+1- oder 4+2-Verteidigung ausprobiert wurde, die Gäste waren letztlich nie komplett auszuschalten.
„Zwangsläufig wurde unsere Abwehr dann immer offensiver, was Varel dann andererseits noch mehr Räume erschloss“, ­sagte Marten Franke. Ihm fehlte bei seinen Spielern „ein bisschen die letzte Überzeugung, gewinnen zu wollen“.

Am kommenden Wochenende pausieren auch die Hastedter wegen der Frauen-WM. Die 14 Tage kommen ihnen dabei sehr gelegen. „Da können wir dann unsere Verletzten- und Krankenliste reduzieren“, sagte Franke. Am Sonnabend, 9. Dezember, steht dann das Derby beim ATSV Habenhausen II auf dem Programm.

Hastedt: Prieß, Farasha (2); Felix Fietze (1), Laube (1), Ehmke, Gövert (1), Till (1), Franke (4/1), Schäfer, Stelzner, Heller (3), Ole Fietze (3), Jan Wiezorrek, Steghofer (8).

Nächste Spieltermine

 

17:15
1. Damen

Elsflether TB — HC Bremen

18:00
1. Herren

TuS Haren — HC Bremen

19:30
A-Jugend

HC Bremen — TSG Altenhagen-Heepen

15:00
2. Damen

TS Woltmershausen — HC Bremen

17:30
2. Herren

HC Bremen — SV Werder