1. Damen: Nach Erfolg an der Tabellenspitze
HC Bremen gewinnt 28:24

Bremen. Durch einen verdienten 28:24 (14:11)-Heimsieg gegen den TuS Rotenburg haben die Handballerinnen des HC Bremen die Tabellenspitze in der Landeskasse (Krage) erklommen. Nach 60 spannenden Minuten findet sich das Team um HC-Trainerin Andrea Wiegandt damit dort wieder, wo der HC Bremen sich bereits in der vergangenen Spielzeit verortet hatte – letztlich das Ziel Aufstieg allerdings klar verfehlte.

„In diesem Jahr haben wir mit zwei Neuzugängen und drei Langzeitverletzten gleich fünf Spielerinnen, die wir in die Mannschaft integrieren müssen“, erläuterte die Trainerin, „deshalb wird unser Fokus vor allem auf dem Zusammenspiel liegen.“ Der momentane Tabellenplatz sei hierbei für sie und ihre Mannschaft „zunächst nebensächlich“, so Wiegandt, „unsere Ziele liegen eher darin, uns als Mannschaft spielerisch zu stärken“.

Nach ausgeglichener Anfangsphase setzten sich die Gastgeberinnen auf zwei Tore ab (8:6/15.), bis zur Pause vergrößerte die Mannschaft ihren Vorsprung auf drei Tore. „Rotenburg ist eine zweikampfstarke Mannschaft“, resümierte Andrea Wiegandt, „wir haben es in den entscheidenden Momenten immer wieder versäumt, die Nahtstellen komplett dicht zu machen und die Situation zu unterbinden.“ Dadurch habe es ihr Team „über weite Strecken des Spiels unnötig spannend gehalten“, führte sie weiter aus.

Zusätzlich habe das Team um seine beiden besten Werferinnen Jana Kießling und Lisa Becker (je fünf Tor) „wieder einmal viele Hundertprozentige nicht getroffen“ (Wiegandt), was zum Teil mit Pech, aber auf der anderen Seite auch mit der starken TuS-Torhüterin zu tun hatte.

Mit Wiederbeginn nutzten die Bremerinnen ihre Chancen deutlich besser und erarbeiteten sich bis zur 54. Minute einen Vorsprung von sieben Tore (25:18). Innerhalb von nur vier Minuten verringerte Rotenburg den Rückstand allerdings wieder auf drei Tore, was der HC-Trainerin gar nicht passte: „Wir haben es wieder unnötig spannend gemacht, uns dann aber wieder gefangen und den Vorsprung über die Zeit gebracht.“ Trotzdem dürfe dem Team das nicht passieren, betonte Wiegandt, „da müssen wir klüger agieren und nicht in Hektik verfallen“. Unter der Woche werde das Spiel intensiv aufgearbeitet, um sich anschließend auf das schwere Auswärtsspiel beim VfL Fredenbeck (Sonnabend, 21. September, 14.30 Uhr) vorzubereiten.

HC Bremen: Rathjen, Repty; Semken, Lagemann, Mähr (1), Kriete (1), Jarzembowski (2/2), Ahlers (2), Otto (2), Deters (3/2), Frank (3), Hagedorn (4), Kießling (5), Becker (5).

Nächste Spieltermine

 

15:00
2. Damen

TS Woltmershausen — HC Bremen

17:30
2. Herren

HC Bremen — SV Werder

20:00
1. Herren

HC Bremen — SG VTB/Altjuehrden

9:00
D-Jugend

ATSV Habenhausen — HC Bremen

16:00
B-Jugend

HC Bremen — TV Bissendorf