1. Herren: Bitterer Rückschlag
Hastedter Oberliga-Handballer verlieren in Bremervörde 31:33

Bremen. Es ist für gewöhnlich nicht die Art von Marten Franke, nach einem verlorenen Spiel die Schuld bei den Schiedsrichtern zu suchen: Nach der 31:33 (13:12)-Auswärtsniederlage beim TSV Bremervörde haderte der Spielertrainer des Handball-Oberligisten SG HC Bremen/Hastedt allerdings vehement mit mehreren Entscheidungen der unsicher agierenden Referees. „Zum Schluss wussten wir überhaupt nicht mehr, wie wir die Gegner verteidigen sollen“, so Franke, „weil sie gefühlt jeden Zweikampf gegen uns gepfiffen haben.“ Letztlich verantwortlich für die unnötige Pleite sei allerdings das Team selbst gewesen, gestand Franke als echter Sportsmann fair ein, „weil wir hinten keinen Zugriff auf die Gegner hatten und vor dem gegnerischen Tor mehrfach gute Chancen nicht nutzen konnten“.

Von Beginn an entwickelte sich ein Duell auf Augenhöhe, in dem sogar die jeweils besten Torschützen – Marten Franke (10 Tore/davon 4 Siebenmeter) und Adnan Salkic (9/4) – beinahe im Gleichschritt über das Parkett wandelten. Zunächst verlief die Begegnung ausgeglichen, ehe sich die Gastgeber nach zwölf Minuten erstmals auf zwei Tore Differenz absetzen (6:4) konnten. Kurz vor sowie direkt nach der Pause drehten die Gäste, angeführt von ihrem Top-Torschützen, das Ergebnis allerdings zu ihren Gunsten, konnten die Führung aber nicht dauerhaft halten, „weil wir in der Abwehr nicht den richtigen Zugriff bekamen“, wie Franke erläuterte.

Auch der „Kempa-Trick“ von Franke zur Pausenführung hatte den TSV nur kurzzeitig beeindruckt, anschließend setzte er sich kontinuierlich von den Gästen ab und kam durch Lars von Kamp sogar zu einer Drei-Tore-Führung (29:26/52.). „In den letzten Minuten haben wir Adnan Salkic in doppelte Manndeckung genommen“, skizzierte Franke, „allerdings wurden uns wiederholt Ballgewinne wegen angeblichen Foulspiels zurück gepfiffen, wodurch wir schlicht aus dem Rhythmus kamen.“ In der jetzt anstehenden Spielpause wolle sich das Team nun neu fokussieren „und dann noch einmal voll angreifen“, versicherte der enttäuschte Coach.

SG HC Bremen/Hastedt: Farasha, K. Wiezorrek; Ehmke, Gövert, Prieß, F. Fietze (3), Laube (2), M. Franke (10/4), Schäfer (4), O. Fietze (4), J. Wiezorrek (5), Steghofer (3)

 

Fotos vom Spiel: https://photos.app.goo.gl/S2GdAvLNxQaHsjmy1

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