1. Herren: Hastedt verlangt Meister alles ab
29:33 gegen VTB/Altjührden

Bremen. Für die Oberliga-Herren der SG VTB/Altjührden wurde der jüngste Spieltag zu einem echten Handballfest. Mit dem 33:29 (16:14)-Heimsieg feierte das Team die vorzeitige Meisterschaft und den Aufstieg in die 3. Liga. Großen Anteil daran, dass diese Partie wohl noch lange im Gedächtnis der rund 1000 Zuschauer in der rappelvollen Manfred-Schmidt-Halle haften bleibt, hatte aber auch die SG HC Bremen/Hastedt. Die Mannschaft von Spielertrainer Marten Franke verlangte dem favorisierten Spitzenreiter alles ab und hätte bei besserer Personallage und ein paar Fehlern weniger durchaus etwas Zählbares vom späteren Meister mitnehmen können. „Ein Riesenlob an meine Mannschaft. Wir haben 50 Minuten lang ein klasse Spiel geboten, mit schönen Kombinationen und unter anderem zwei schönen Treffern nach Kempa-Trick. Unsere Glückwünsche gehen aber auch an Varel. Die Mannschaft ist verdient Meister geworden“, sagte Franke zufrieden.

Die Bremer starteten verheißungsvoll und lagen zunächst durchgängig in Führung über 3:0 (3.) und 10:7 (19.) überzeugte der Angriff der Hastedter, die mit Kampf und Tempohandball zunächst den Ton angaben. In der Abwehr fehlte es aber erneut am notwendigen Quäntchen Erfahrung und Cleverness. Besonders die zweitligaerfahreren Oliver Staszewski (9 Tore) und Ivo Warnecke (3) waren kaum in den Griff zu bekommen. So drehten die Gastgeber die Partie nach dem 14:14 (28.) bis zur Pause doch noch zur knappen 16:14-Führung.

Doch die Hastedter holten den Zwei-Tore-Abstand gegen die stärkste Abwehr der Liga durch den neben Franke (9 Treffer) im Angriff überzeugenden Lasse Till (5) und Felix Fietze auf, blieben auf Tuchfühlung, ohne aber noch einmal erneut die Führung zu übernehmen.

Die Entscheidung fiel letztlich zwischen der 45. und 55.Minute, als Altjührden sich erstmals einen Drei-Tore-Vorsprung erspielte (29:26). Da Spielertrainer Franke ohne die verletzten Kai Wiezorrek (Fuß) und Max Laube (Schulter) auskommen musste, fehlten den Bremern in dieser Phase die nötigen Wechselalternativen. „Da fehlte uns einfach die Kraft. Dennoch gibt es nur wenige Mannschaften, die gegen Varel 29 Tore erzielen konnten“, sagte Marten Franke.

SG HC Bremen/Hastedt: Farasha, Prieß, Osmer; Felix Fietze (3), Laube, Ehmke (1), Gövert, Till (5), Franke (9), Schäfer (5), Ole Fietze (1), Jan Wiezorrek (2), Steghofer (3).

Nächste Spieltermine

 

9:00
D-Jugend

ATSV Habenhausen — HC Bremen

16:00
B-Jugend

HC Bremen — TV Bissendorf

19:30
1. Herren

HC Bremen — TSG Hatten-Sandkrug

13:30
B-Jugend 2

HV Lueneburg — HC Bremen

14:30
A-Jugend

THW Kiel — HC Bremen