1. Herren: HC Bremen bekommt beim 24:34 in Fredenbeck keinen Zugriff

Bremen. Marten Franke wollte gar nicht erst um den heißen Brei herumreden: „Das war für uns ein gebrauchter Tag. Es lief einfach so gut wie nichts zusammen“, sagte der Spielertrainer des HC Bremen. Er meinte damit die Vorstellung seiner Oberliga-Handballer beim VfL Fredenbeck, die in einer 24:34 (10:16)-Niederlage mündete, die „auch in der Höhe verdient war“, so Franke.

Damit bleiben die Bremer auch nach dem dritten Spiel ohne Sieg, wenngleich die aktuellen 1:5 Punkte für Franke auch kein Grund zur Panik sind. „Solche Tage hast du nun einmal“, sagte Franke und versuchte die einerseits schwache Wurfausbeute und die Vielzahl an Gegentoren einzuordnen. 24 Treffern standen mit 20 die nahezu gleiche Anzahl an Fehlwürfen gegenüber, darunter zwei von Franke verworfene Siebenmeter. „Wir haben die klarsten Chancen vergeben und hätten locker 30 Tore machen müssen“, so der Spielertrainer. Hinzu kam mit Fabian Piatke ein starker Rückhalt zwischen den Fredenbecker Pfosten, der an diesem Tag schwer zu überwinden war.

Auf der anderen Seite haderte Franke schon ein bisschen mit seiner Abwehr. Mit einer 3:2:1-Formation wollte er die Fredenbecker überraschen, doch das gelang nicht. Stattdessen bekamen die Bremer keinen richtigen Zugriff und lagen schnell 1:5 zurück. Festigte sich die Verteidigung im Verbund dann auch phasenweise, besaßen die Fredenbecker mit Jan Torben Ehlers (11/3) dann aber einen zweitligaerfahrenen Shooter, der mit seiner individuellen Stärke nicht zu stoppen war und bei der zwischenzeitlichen 7:3-Führung bereits viermal getroffen hatte.

In der durch zahlreiche Zeitstrafen (HC Bremen sieben/Fredenbeck neun) zerfahrenen Partie mussten die Bremer erneut ohne David Brune in der Abwehr auskommen. Die Fredenbecker Härte forderte zudem ihren Tribut. So konnte Abwehrstratege Leon Grieme nach einem Foul von Fredenbecks Lars Kratzenberg, für die es die Rote Karte gab, nicht mehr weiterspielen, ebenso erging es Felix Fietze, der die zweite Hälfte komplett draußen bleiben musste, während Marten Franke sich von einem Stück seines Schneidezahns verabschieden musste. Franke bleibt dennoch guten Mutes vor dem nächsten Heimspiel gegen den Aufsteiger Elsflether TB (28. September, 19.30 Uhr). „Klar, wir müssen zulegen, werden das in eigener Halle aber auch.“

HC Bremen: Prieß, Timm; Felix Fietze (5), Schröder (2), Schupp (3), Helbig, Franke (8/4), Kai Wiezorrek, Berdar, Koppe, Ole Fietze (3), Jan Wiezorrek (3).

Nächste Spieltermine

 

20:00
1. Herren

HC Bremen — SG VTB/Altjuehrden

9:00
D-Jugend

ATSV Habenhausen — HC Bremen

16:00
B-Jugend

HC Bremen — TV Bissendorf

19:30
1. Herren

HC Bremen — TSG Hatten-Sandkrug

13:30
B-Jugend 2

HV Lueneburg — HC Bremen