1. Herren: Siegesserie ist gerissen
Hastedt unterliegt Rotenburg 22:30

Bremen. Irgendwann geht auch einmal die schönste Siegesserie zu Ende. Das mussten auch die Oberliga-Handballer der SG HC Bremen/Hastedt erkennen. Nach sieben Siegen in Folge musste sich die Mannschaft von Spielertrainer Marten Franke vor eigenem Publikum dem starken Aufsteiger TuS Rotenburg klar mit 22:30 (11:15) geschlagen geben. „Die Niederlage war auch in dieser Deutlichkeit wirklich verdient. Bei uns lief einfach sehr wenig zusammen. Das ist natürlich schade, aber kein Beinbruch für uns“, sagte Marten Franke. Tatsächlich hat sich an der Tabellensituation kaum etwas verändert. Hastedt bleibt als Vierter zwei Punkte hinter dem Zweiten HSG Barnstorf/Diepholz zurück. Die Vizemeisterschaft bleibt also in greifbarer Nähe.

Den Bremern fehlten bereits in der Vorbereitung krankheits- und verletzungsbedingt einige Spieler. Darunter auch Marten Franke, Yannick Schäfer und Sebastian Heller, für den am Dienstag ein MRT ansteht, um dessen Fußprobleme zu klären. Das wollte Franke aber nicht als Entschuldigung gelten lassen. „Letztlich haben wir uns immer wieder einfache Fehler im Aufbau und simple Fehlpässe geleistet, die Rotenburg zu einfachen Gegenstößen nutzen konnte“, so Franke. Da half dann auch solch ein starker Rückhalt wie Luca Prieß im Hastedter Tor nicht mehr, der zwar etliche Bälle parierte, „doch nahezu jeder Abpraller landete bei den Rotenburgern“, sagte Marten Franke.

Anfang der zweiten Hälfte stellte Franke die Abwehr auf eine 4+2-Deckung um, was aber auch keine Änderung mehr brachte. Mit 22 Toren blieb der Hastedter Angriff deutlich unter seinen Möglichkeiten. „Dabei wollten wir einiges aus dem Hinspiel wieder gutmachen, aber die Rotenburger waren den entscheidenden Tick heißer“, stellte Franke fest. Die Rotenburger zogen nach dem 15:11-Pausenstand Stück für Stück davon. Spätestens beim 27:17 (49.) war die Partie entschieden. Am kommenden Sonnabend treffen die Bremer beim TV Cloppenburg (19.30 Uhr) auf ihren ehemaligen Trainer Barna-Zsolt Akacsos. Der hat dort mittlerweile eine neue Spielweise installiert. „Sie spielen jetzt wesentlich ruhiger und langsamer“, sagte Franke. Und das mit acht Siegen in Serie offenbar mit Erfolg.

Hastedt: Prieß, Bassam; Felix Fietze (1), Laube (4), Ehmke (2), Gövert, Till (3), Franke (2), Schäfer (5), Kai Wiezorrek (1), Heller, Ole Fietze, Jan Wiezorrek (2), Steghofer (2).

Nächste Spieltermine

 

17:15
1. Damen

Elsflether TB — HC Bremen

18:00
1. Herren

TuS Haren — HC Bremen

19:30
A-Jugend

HC Bremen — TSG Altenhagen-Heepen

15:00
2. Damen

TS Woltmershausen — HC Bremen

17:30
2. Herren

HC Bremen — SV Werder