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Nordlichter gewinnen Arriba Beach Cup in Hamburg

Wir sind dieses Wochenende in Hamburg auf der Jagd nach weiteren Punkten für die DM-Quali. Kleiner Kader, aber oho;) Und mal wieder ein neuer Keeper😃 an dieser Stelle nochmal ein großes Dankeschön an Giuliano fürs Aushelfen. Mega guten Job gemacht👌
Zum Turnier: Wir gewinnen unsere drei Gruppenspiele alle souverän mit 2:0. Zeitweise mit ansehnlichen 5fach Kempa✌️.

Auch am zweiten Tag geben wir kein Spiel und kein Satz ab. Damit holen wir uns souverän den Turniersieg beim Arriba Beach Cup in Hamburg😍
Viertelfinale | Nordlichter vs Student Sunblocker 2:0
Halbfinale | Nordlichter vs DDD&Friends 2:0
Finale | Nordlichter vs Freunde der Sonne 2:0
An dieser Stelle nochmal ein großes Dankeschön an Giuliano und Fynn die dieses Wochenende im Tor eingesprungen sind😊
Und ein großes Lob an die Orga des Arriba Beach Cup, war mal wieder ein überragendes Wochenende👌
Für uns geht es nächstes Wochenende beim DBT Turnier in Hannover weiter, bis dahin erstmal Eistonne!

Bremer Beachboys im Gefühlschaos
Torben Knop und Miro Schluroff gewinnen mit der U-18-Nationalmannschaft die Europameisterschaft im Beachhandball - für sie immer noch unbeschreiblich und überwältigend.

Bremen. Europameister im Beachhandball, das ist für Torben Knop und Miro Schluroff immer noch unfassbar. Die beiden Bremer „Beachboys“ im Dress der U 18-Nationalmannschaft rasselten bei der Übergabe der Goldmedaillen im montenegrinischen Ulcinj geradewegs in ein Gefühlschaos hinein. Torben Knop schmetterte bei der Siegerehrung die Nationalhymne voller Inbrunst aus sich heraus, als müsse er den Titel vor den 800 Zuschauern noch einmal mit voller Phonstärke verteidigen. Miro Schluroff schien dagegen eher ein Kloß im Hals zu stecken – er war deutlich ruhiger und auf seine Art tief bewegt.

„Das ist überwältigend, unbeschreiblich!“, gestattet der in Findorff wohnende Knop einen Einblick in sein Seelenleben. Der Habenhauser Schluroff hatte für die Europameisterschaft im Sand sogar seinen lange geplanten Griechenlandurlaub storniert und wurde dafür reichlich entschädigt. „Der wird zwar jetzt teurer und es geht einige Zeit später nach Mallorca, das ist es aber auch alles wert“, strahlt er.

Mehrfach schauten sie sich die um den Hals baumelnde Goldmedaille an, auch die Europameisterschale wollte berührt und festgehalten werden – inklusive Fotos natürlich, da sich alles immer noch nicht real anfühlt. Als die beiden am Bremer Hauptbahnhof ankamen, waren sie fix und fertig und wollten nur noch eins: ab ins Bett. „Ich habe ja auch keine vier Stunden geschlafen“, verriet Torben Knop. Miro Schluroff, der beim ATSV Habenhausen groß geworden ist und in der Halle für den Bundesliga-Aufsteiger SG HC Bremen/Hastedt spielt, krächzte selbst einen Tag später noch ob der überstrapazierten Stimmbänder.

Das Bremer Duo hatte im zehnköpfigen DHB-Aufgebot nahe der Grenze zu Albanien keine Augen für die Strandidylle gehabt, die die Adria nur wenige Meter hinter ihren Wettkampfplätzen bot. Es wollte mit der deutschen Nationalmannschaft nach der Bronzemedaille im vergangenen Jahr dieses Mal mindestens wieder Edelmetall holen, gerne noch etwas mehr. Dem galt die volle Konzentration, darauf waren alle Spieler komplett fokussiert.

Torben Knop machte dafür sogar die Metamorphose vom Torwart zum Abwehrspieler durch. Der Bartträger, der in der Halle bei der SG Findorff lange Zeit nach dem Ball gegriffen hat und beim A-Jugend-Bundesliga-Absteiger HSG Grüppenbühren/Bookholzberg spielt, hatte bei der EM im vergangenen Jahr die Bronzemedaille bekommen, ohne auch nur eine Sekunde auf dem Feld zu stehen. Zu überragend hatte der DHB-Keeper Moritz Ebert gehalten, der diesmal zum besten Torwart der Europameisterschaft gewählt wurde.

Macht nichts: Knop wurde kurzerhand zum Abwehrspieler umgeschult, der sich mit seinen 1,98 Metern auch den Sprungball beim Anwurf eines jedes Satzes oft effektiv erkämpft. Er war im Test beim „Karacho-Beach-Cup“ in Kelkheim sogar zum besten Verteidiger des Turniers gewählt worden. „Das ist eine super Entwicklung und eine geile Idee, weil ich quasi einen Spieler mehr habe und keinen Torwart draußen parken muss“, lachte der Bundestrainer Konrad Bansa zufrieden. Torben Knop findet es ohnehin gut: „Es ist cool, als Torwart im Feld spielen zu dürfen.“ Sein Vorteil ist es, dass er sich als gelernter Schlussmann wagemutiger zum Blocken in die gegnerischen Würfe schmeißt und sich bei Rückraumwürfen auch besser auf den Ball konzentrieren kann als die Feldspieler.

Noch ist es möglich, dass die deutsche Mannschaft bei den Youth Olympic Games, den Olympischen Spielen für junge Leute, Anfang Oktober in Buenos Aires starten darf. Ansonsten ist die Karriere für die U18-Spieler in der Junioren-Nationalmannschaft vorbei. Es geht für sie im Männerbereich weiter, bei deren erstem Lehrgang Miro Schluroff in der Reserve steht. Torben Knop wurde noch nicht berücksichtigt. „Mein Fokus liegt aber in der Halle, ich möchte dort gerne Profi werden“, betont Miro Schluroff.

Hoffnung auf Olympia 2024

Anfangs als Fun-Sport angesehen, hofft die immer professioneller gewordene Sportart auf die Zulassung für Olympia 2024. Beachhandball wird auf einem 27×12 Meter (Halle 40×20) großen Sandfeld gespielt, der Torraum ist rechteckig. Die Spielzeit beträgt zweimal zehn Minuten (Halle 2×30). Im Sand stehen pro Team vier Akteure gleichzeitig auf dem Feld (Halle sieben), wobei die Angreifer ihren Torwart gegen einen Spezialisten auswechseln, sodass stets vier Angreifer auf drei Abwehrspieler (plus Torwart) treffen.

Ein normaler Wurf ins Tor zählt im Beachhandball einen Punkt, Spezialistentreffer sowie Pirouetten- und Kempa-Tore zählen zwei Punkte. Jeder Satz (Halbzeit) wird für sich gewertet, endet ein Satz unentschieden, entscheidet das Sudden death über dessen Sieger. Gewinnt jede Mannschaft einen Satz (Halbzeit), entscheidet ein Shoot-out, eine Art Siebenmeterwerfen, bei dem der Schütze auf den gegnerischen Torwart zuläuft, über den Gesamtsieger.

Miro Schluroff gewinnt mit der U18-Nationalmannschaft EM

+++ Nordlicht wird Europameister U18 setzt sich Europas Beachhandballkrone auf +++

Eine wahnsinnige Leistung haben unsere männlichen und weiblichen U18 Nationalmannschaften bei der Europameisterschaft in Montenegro abgerufen.

Im kleinen Finale holten sich die Mädels durch einen Sieg gegen Portugal die Bronzemedaille  & wiederholten damit den Erfolg aus dem letzten Jahr . Sau stark Mädels!

Nachdem unsere Jungs um Nordlicht Miro Schluroff im Halbfinale den Titelverteidiger aus Spanien 2:0 besiegen konnte, wartete im Finale die Nationalmannschaft aus Polen.
Den ersten Satz mussten unsere Jungs knapp abgeben, doch den zweiten entschieden sie dann deutlich für sich.
Im Shoot-Out parierte unser Keeper gleich 3 Würfe und Deutschland konnte die Goldmedaille nach einem irren Finale bejubel.

Miro wir sind super stolz auf dich und deine Jungs .
Ihr habt großes geleistet und den deutschen Beachhandball grandios vertrete.

Also Jungs und Mädels, feiert eure Medaillen ordentlich!

Man sieht sich im Sand

Video: Facebook DHB

Beach-EM: U18-Nationalmannschaft ist Europameister

Die DHB-Auswahl hat sich ihren Traum erfüllt: Bei den Beachhandball-Europameisterschaften der U18 sicherte sich der männliche Nachwuchs des Deutschen Handballbundes den Titel. Die Mannschaft von Konrad Bansa setzte sich mit 2:1 (14:16, 21:8, 6:2) gegen Polen durch. Torwart Moritz Ebert brillierte mit drei Paraden im Shoot Out und wurde zudem als bester Keeper des Turniers ausgezeichnet. Die weibliche U18 hatte sich zuvor bereits die Bronzemedaille gesichert.

„Glückwunsch an die jungen Männer unserer U18 zum Europameistertitel unter ihrem Trainer Konrad Bansa. Das ist eine grandiose Leistung“, gratulierte DHB-Präsident Andreas Michelmann, der das Finale im Livestream verfolgt hatte. „Ein weiterer Glückwunsch geht natürlich an unseren jungen Frauen der U18, die sich unter Alexander Novakovic den dritten Platz geholt hat. Er hat schon über längere Zeit dafür gesorgt, dass wir mit dem weiblichen Nachwuchs Anschluss an die europäische Spitze halten.“

Die deutsche Auswahl präsentierte sich im Finale von Beginn an stark und lag auch im ersten Durchgang in Front. Schwächen im Abschluss kosteten dann jedoch den ersten Satz, den Polen mit 16:14 für sich entschied. Im zweiten Satz agierte das DHB-Team dann souverän, auch Moritz Ebert zeigte starke Paraden. So stand nach zehn Minuten ein deutliches 21:8 auf der Anzeigentafel.

Die Entscheidung über den Titel musste so im Shoot Out fallen – und erneut konnte sich das Team von Bansa auf ihren Keeper verlassen. Ebert wehrte drei Penaltys der Polen ab und löste mit der letzten Paraden grenzenlosen Jubel beim DHB-Nachwuchs aus. Beste Werfer waren Fynn Hangstein (14 Punkte) und Emil Paulik (10).

mJA: Zurück auf höchstem Niveau
Die A-Jugend der SG HC Bremen/Hastedt feiert die Rückkehr in die Bundesliga und trifft dort auf starke Gegner

Bremen. Als Ralf Fricke von der Einteilung der neuen Jugendhandball-Bundesliga erfuhr, da begannen seine Augen zu glänzen. Denn die männliche A-Jugend der SG HC Bremen/Hastedt wurde im Konzert der 48 besten deutschen Mannschaften der Nord-Staffel zugeteilt – und in der spielen dem THW Kiel, der SG Flensburg-Handewitt, SC Magdeburg und den Füchsen Berlin überaus namhafte Mannschaften. „Das sind attraktivere Gegner, als wenn wir in der Mitte-Staffel gelandet wären“, sagt der Chef des HC Bremen zufrieden. „Zusammen mit unserer einjährigen Bundesligapause bringt uns das sicher einige zusätzliche Zuschauer.“
Vergessen ist bei den Bremern das unsägliche Jahr, in dem sie den Bundesligaaufstieg verpasst hatten und sich mit der Oberliga-Meisterschaft begnügen mussten. „Wir haben ein Jahr weiter auf Bundesliga-Niveau trainiert und freuen uns, dass wir jetzt wieder zurück sind“, sagt Trainer Tim Schulenberg. Die Rückkehr des Bundesliga-Gründungsmitglieds (141:121 Punkte in sechs Jahren) hing jedoch in der ersten Aufstiegsrunde am seidenen Faden – da die Bremer zusammen mit dem BSV Magdeburg und der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg eine „Todesgruppe“ erwischt hatten. Das waren drei Teams auf Bundesliga-Niveau, von denen nur zwei in die nächste Runde einziehen würden.
Was dieses Trio außerdem hochgradig ärgerte: Dass der TV Oyten in der Parallelgruppe mit dem HC Elbflorenz und Nickelhütte Aue zwei Gegner vor der Brust hatte, die in ihrer Leistungsstärke gegenüber allen anderen gewaltig abfielen. „Da wäre eine Sechsergruppe sportlich fairer gewesen“, kritisierte nicht nur HC-Chef Ralf Fricke.
Der Start in die „Todesgruppe“ verlief für die SG HC Bremen/Hastedt dann auch wenig verheißungsvoll. Nach einer phasenweise schwachen Leistung unterlag man den Magdeburgern mit 18:20. Die Bookholzberger wiederum hatten Magdeburg geschlagen – und schienen damit für das Schulenburg-Team zum Stolperstein zu werden. So wie schon im Vorjahr. „Unserem Betreuerstab war da nicht ganz wohl in der Haut“, gibt der HC-Boss zu.
Auch das Team hatte sich nach der Niederlage zusammengesetzt und Tacheles geredet. Es wollte gegen Grüppenbühren/Bookholzberg nicht auch noch das fünfte Mal in Folge verlieren – und riss sich entsprechend am Riemen. „Aufgrund des Zusammenhalts unserer Mannschaft war ich mir hundertprozentig sicher, dass wir es schaffen würden“, verrät SG-Spielmacher Bjarne Budelmann. Er war beim anschließenden 24:14-Sieg über das Team aus dem Landkreis Oldenburg mit elf Toren der entscheidende Taktgeber für das Weiterkommen in die nächste Runde. Und HC-Boss Fricke konnte aufatmen. „Noch ein weiteres Jahr wäre es uns auch nicht gelungen, alle Spieler zusammenzuhalten“, sagt er.
Die zweite Runde war für seine Mannschaft mit vier Teams bei drei Direktaufsteigern nur noch Formsache, da der völlig überforderte HC Elbflorenz gleich mit 25:12 abgefertigt wurde. Danach gab es einen 19:18 Erfolg im bedeutungslosen Spiel über den TV Oyten, in dem beide Mannschaften schon nicht mehr ihre Bestbesetzung aufboten.
Nun plant Fricke, das attraktive Bundesliga-Nachbarschaftsduell gegen den TV Oyten in eine andere Halle zu verlegen, um das erwartungsgemäß große Zuschauerinteresse befriedigen zu können. Schließlich war Oyten in der vergangenen Saison zusammen mit Grüppenbühren/Bookholzberg schon der Zuschauer-Krösus aller vier Bundesligen (im Schnitt knapp 300 Zuschauer). Zum Vergleich: Der Schnitt der Hastedter lag in den vergangenen Jahren bei rund 150 Zuschauern. Mit Ausnahme der letzten vier Partien im Abstiegsjahr, als sich nur noch 50 bis 60 Interessierte am Jakobsberg verloren. „Unsere aktuelle Mannschaft spielt wesentlich attraktiver und kann hier und da auch mal eine kleine Show liefern“, glaubt Fricke.
Außerdem verfügt das neue Team mit Miro Schluroff und dem Linkshänder Julian Langwucht über zwei wurfstarke Rückraumschützen mit knapp zwei Metern Körperlänge, die vom „genialen Spielmacher Bjarne Budelmann“ (Ralf Fricke) in Szene gesetzt werden. Der solchermaßen gelobte Regisseur Budelmann möchte zukünftig gerne noch höher hinaus – und hat deshalb jüngst einen Vertrag beim Bremer Spielerberater „Sports Impuls“ unterschrieben. „Ich strebe an, in der höchsten Handball-Liga zu spielen“, erklärt Budelmann dazu.
Finanziell ist die Bundesliga-Saison für die SG HC Bremen/Hastedt mittlerweile in großen Teilen abgesichert, da sie mit Türenheld und dem Hauptsponsor HKK auf dem Trikot zwei Geldgeber für sich gewinnen konnte. Der Trainerstab wurde durch die Torwarttrainer Timo Hermann und Michael Kante erweitert. Als Neuzugang hat sich der Rückraumspieler Piet Gerke von der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg den Bremern angeschlossen. Der Kader des Bundesliga-Rückkehrers umfasst damit 19 Spieler, unter denen sich vier Torhüter befinden. Auch die Altersstruktur innerhalb der Mannschaft ist mit zehn Spielern des älteren und neun des jüngeren Jahrgangs ausgewogen besetzt.
Dahinter befinden sich starke Nachwuchsteams, von denen die erste B- und C-Jugend jeweils in der Oberliga spielen und deren zweite Mannschaften dahinter in der Landesliga an den Start gehen. Für deren Trainer Jörn Franke ist die Kooperation mit der sportbetonten Schule Ronzelenstraße ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg. „Dort absolvieren unsere jungen Sportler jede Woche drei Krafteinheiten in einem modern ausgestatteten Raum – und drei weitere Trainingseinheiten im handballerischen und athletischen Bereich“, erklärt er.
Auch die A-Jugend nutzt diese herausragenden Möglichkeiten, um bei der Trainingsintensität mit den großen Handball-Internaten irgendwie Schritt halten zu können. Deren Spieler werden sich aber noch an die weiten Fahrten gewöhnen müssen, von denen die längste bis nach Cottbus nahe der polnischen Grenze führt. „Vor zwei Jahren waren wir dort inklusive Spiel und Spielvorbereitung 16 Stunden unterwegs“, erinnert sich Ralf Fricke. Im gesamten verflixten siebten Bundesliga-Jahr wird seine Mannschaft rund 5400 Kilometer zurücklegen.

Foto Piet Gerke: Kowalzik

U-18 Nationalmannschaft startet mit zwei Siegen in die EM

Knapp und am Ende vielleicht ein wenig glücklich, aber vor allem nervenstark.
Die U18-männlich startet mit einem 2:0 (19:12, 25:24) gegen die Schweiz in die EHF Beach Handball EM. Nach einem klaren ersten Satz liefen die Jungs von Trainer Konrad Bansa im zweiten Satz zumeist einem Rückstand hinterher, retteten sich aber in den Sudden-Death. In dem besorgte Miro Schulroff den entscheidenden 25. Punkt zum Auftaktsieg.

Punkte: Schmälzlein 2, Hangstein 10, Schulroff 5, Karle 4, Hansen 4, Paulick 1, Prahst 8, Ebert 4, Molsner 6.

Die U18-männlich landete im zweiten Gruppenspiel bei der EHF Beach Handball-EM einen Kantersieg. Gegen Gastgeber Montenegro wurden die beiden Sätze deutlich mit 22:15 und 26:7 gewonnen. Gegen den körperlich sehr robusten Debütanten bewiesen die Deutschen von Beginn an ihre technische und taktische Überlegenheit. Morgen um 10.45 Uhr auf Court 3 geht es mit dem Spiel gegen den Mitfavoriten Italien weiter. Ein Sieg würde bedeuten, dass die DHB-Auswahl als Gruppensieger ins Viertelfinale einziehen würde.

Punkte: Schmälzlein 2, Hangstein 14, Schulroff 6, Karle 4 Paulik 5, Prahst 8, Ebert 4, Molsner 7.

Live-Stream hier: https://www.ehftv.com/de/livestream/ulcinj-court-3/1254631

Aktuelle Tabellen und Ergebnisse hier: http://www.eurohandball.com/beach/18/men/2018/round/1/Final+Tournament

Foto: Kattner

Nordlichter: Auf dem Sprung

Für die Nordlichter und die Sandmöpse geht es von Freitag bis Sonntag in Oberlübbe darum, Punkte für die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft in Berlin zu sammeln.

Oberlübbe. Der Sand staubt auf wenn Agnieszka Blacha, Lisa Busse oder Svea Kramer kraftvoll mit beiden Beinen an der blauen Linie abspringen. Sie müssen Höhe gewinnen, um sich kunstvoll um 360 Grad zu drehen und dann noch genug Zeit zu haben, den Ball kontrolliert aufs Tor zu werfen. Die artistische Bewegung vor dem Torabschluss ist beim Beachhandball essenziell, denn Treffer nach Pirouetten zählen doppelt, ebenso wie Tore des Torwarts oder nach einem Kempa-Trick. Deswegen ist Beachhandball so spektakulär – und die Sandmöpse gehören zu den besten Teams des Landes. Gespickt mit Spielerinnen des Oberligisten HSG Hude/Falkenburg und des TV Neerstedt, der in der vergangenen Saison in die Oberliga aufstieg, erreichten die Beachhandballerinnen bei der Deutschen Meisterschaft 2017 überraschend das Halbfinale. „Wir wollen unbedingt wieder nach Berlin und haben auch ganz gute Chancen. Und wir sind hoch motoviert“, sagt Kramer, die in der Jugend für Neerstedt auflief und mittlerweile nur noch im Sand spielt. Die Erfolge des vergangenen Jahres zu wiederholen, sei jedoch schwierig.

Die Nordlichter sind noch stärker einzuschätzen: Jüngst erreichten sie bei der Europameisterschaft in Polen mit einem Rumpfkader das Viertelfinale und gehen als einer der Favoriten auf den Titel ins Rennen um die Deutsche Meisterschaft. Doch vorher steht die Qualifikation für das Team an, das unter anderem von Akteuren des Oberliga-Aufsteigers HSG Delmenhorst gebildet wird. Der Harpstedter Maurice Dräger läuft in der 3. Liga für die zweite Mannschaft der TSV Hannover-Burgdorf auf und gehört zum erweiterten Kader des Bundesligisten, sein Zwillingsbruder Yannick geht für den TV Emsdetten in der 2. Bundesliga auf Torejagd. „Natürlich müssen wir erst mal die Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft hinbekommen, aber das müsste schon klappen. Bei der DM haben wir dann hoffentlich mal den kompletten Kader dabei, dann ist da auch gut was möglich“, blickt Hendrik Sander von den Nordlichtern voraus. Er spielte einst für den TV Neerstedt und lebt mittlerweile in Osnabrück.

Die Konkurrenz im Kampf um Qualifikationspunkte in Oberlübbe ist groß. Bei den Männern treten mit der SG Schurwald, BHC Beach & Da Gang und den Nordlichtern unter anderem der amtierende Deutsche Meister, der Vize und der DM-Dritte an. 15 Teams sind dabei, bis zu 390 Punkte – bundesweit sind nur drei Turniere höher eingestuft – werden vergeben. Auch bei den Frauen ist die Creme de la Creme im Oberlübber Sand vertreten. Neben den Sandmöpsen kämpfen fünf weitere Teams um vordere Platzierungen, die im vergangenen Jahr die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft meisterten. „Im Grunde ist das eine Deutsche Meisterschaft in klein“, blickt Kramer voraus. Die Sandmöpse reisen mit einem kleinen Kader an und sehen sich in Oberlübbe eher in der Außenseiterrolle. „Mal schauen, wie wir das hinbekommen. Wir fahren ohne große Erwartungen hin“, sagt Kramer. Die Nordlichter hatten mit der Auslosung Glück. „Das kann man schon so sagen. Normalerweise sollten wir die Gruppe gewinnen. Ziel ist mindestens das Halbfinale, dann gibt’s eine Menge Punkte“, sagt Sander. Die drei punktemäßig besten Turnier kommen in die Wertung für das Rennen nach Berlin.

Das europäische Finale nehmen die Nordlichter diese Saison aller Voraussicht nach nicht in Angriff. „Das bekommen wir zeitlich nicht hin. Die Regularien haben sich geändert, es zählen jetzt die besten fünf Ergebnisse“, berichtet Sander. An den kommenden drei Wochenenden spielen die Nordlichter in Oberlübbe, Hamburg und Hannover um DM-Punkte, im August steht dann bereits – bei erfolgreicher Qualifikation – das Finale in Berlin an, da ist kaum Zeit für europäische Punkte, zumal die nationale Konkurrenz in Kelkheim Punkte abstaubten, während die Nordlichter die deutschen Farben in Polen vertraten. Selbst mit dem Training wird es knapp bis zur DM. „Unter der Woche ist das kaum machbar, da wir auf Delmenhorst, Hannover oder Osnabrück verteilt leben. Aber nach erfolgter Quali wollen wir es vor der DM noch mal schaffen, voraussichtlich dann in Wildeshausen oder Neerstedt“, erzählt Sander.

Für den Erfolg im Sand, um den es bei allem Spaß, der beim Beachhandball eine wichtige Rolle spielt, geht, trainieren die Sandmöpse regelmäßig in Neerstedt. „Es ist nicht immer einfach, viele Spielerinnen zusammenzubekommen, weil wir mittlerweile in verschiedenen Städten wohnen“, erklärt Kramer. Dennoch sind in der Vorbereitung auf Oberlübbe elf Frauen in Neerstedt beim Training vor Ort. Die Umstellung von Halle auf Sand ist beim Handball groß. Logischerweise wird der Ball nicht geprellt, zudem wird der Torwart beim Angriff immer durch einen Feldspieler ersetzt, sodass vier Offensive auf drei Defensive treffen. Zudem erlauben die Regeln kaum Körperkontakt, die Verteidigung kann den Angriff also nicht festmachen. „Deshalb ist das Spiel im Sand dynamischer als in der Halle und man muss mehr laufen“, erklärt Kramer.

Vor allem versuchen die Verteidiger, die Passwege zuzustellen oder Würfe mit einem Sprung zu blocken. Svea Kramer ist mit ihren 1,80 Metern und der entsprechenden Armspannweite vor allem in der Abwehr gefordert. „Meine Größe irritiert die Gegnerinnen schon des Öfteren und wenn es sein muss, laufe ich auch mit nach vorne und werfe“, sagt sie lachend. Dass die den Wurf nach einer Pirouette beherrscht, zeigt sie im Training. Wie schnell Beachhandball ist, führen die Sandmöpse beim Abschlussspiel vor. Hin und her geht es, Spielerinnen laufen aus dem Feld, andere kommen rein, bei Fehlversuchen schaltet Torfrau Karen Tapkenhinrichs schnell um und wirft selbst ins leere Tor. Ab und an hapert es noch am schnellen Umschalten.

Jede Akteurin muss durchgehend konzentriert bleiben, um im richtigen Moment aufs Feld zu laufen, weil die Wechsel fliegend vorgenommen werden. Im Angriff könnten die Beachhandballerinnen auch „normal“ werfen, um einen Punkt zu erzielen. „Aber einer ist keiner. Meistens riskiert man schon, auf zwei Punkte zu gehen. Manchmal ist das aber auch zu viel Risiko“, wägt Kramer ab. Ohne Risiko gibt es beim Beachhandball jedoch kaum etwas zu gewinnen.

Kader Sandmöpse: Karen Tapkenhinrichs (HSG Hude/Falkenburg) – Katharina Stuffel, Lisa Busse (beide HSG Hude/Falkenburg), Agnieszka Blacha, Delia Mathieu (beide TV Neerstedt), Hedda Spille, Svea Kramer (beide ehemals TV Neerstedt).

Kader Nordlichter: Colin Räbiger (Hannover Burgwedel) – Frederic Oetken, Stefan Timmermann (beide HSG Delmenhorst), Marten Franke, Kai Wiezorrek (beide HC Bremen/Hastedt), Maurice Dräger (TSV Hannover Burgdorf), Yannick Dräger (TV Emsdetten), Tilman Pröhl (VfL EIntracht Hagen), Hendrik Sander (ehemals TV Neerstedt).

Miro Schluroff gewinnt mit U18-Nationalmannschaft Turnier in Prag
Vorbereitung zur U18 Europameisterschaft im Beachhandball in Montenegro

Während die meisten Nordlichter noch sehnsüchtig auf die nächsten Aufgaben im Sand warten, weilt unser Nachwuchs-Nordlicht Miro mit der U18-Nationalmannschaft in Prag und bereitet sich dort auf die anstehende U18 Europameisterschaft vor!
Am Wochenende trat das Team bereits bei der Prag Open an und konnte mit starken Leitungen den Turniersieg in Prag holen💪

So kann es weiter gehen! Miro, wir wünschen dir und dem restlichen Team viel Erfolg in Montenegro bei der Europameisterschaft. Haut euch ordentlich rein und bringt die Schale mit nach Deutschland😜

 

Nordlichter feiern siebten Platz
Deutsche Beachhandballer überzeugen bei Beach Tour Finale trotz unglücklicher Niederlage im Viertelfinale. Am Ende belegen sie den siebten Rang.

Stare Jablonki. Nur wenige Sekunden fehlten den Nordlichtern, um beim Finale der European Beach Tour im polnischen Stare Jablonki ins Halbfinale einzuziehen. Und ob das Aus überhaupt regulär war, bezweifelten die Beachhandballer. Mindestens unglücklich war es auf jeden Fall. Gegen den kroatischen Vertreter Detono Zagreb entschieden die Norddeutschen, in deren Kader unter anderem die beiden gebürtigen Harpstedter Maurice Dräger und Hendrik Sander sowie der zuletzt für die TS Hoykenkamp spielende Jonas Jochims standen, die erste Hälfte für sich und gingen mit 1:0 in Führung. Im zweiten Satz führten sie bis vier Sekunden vor Schluss und kassierten dann noch einen Treffer. Doch der Reihe nach.

Die Nordlichter reisten nur mit einem Rumpfkader von sieben Mann an, da kurzfristige zwei Spieler absagen mussten. Zudem weilten die Oberliga-Aufsteiger der HSG Delmenhorst auf Mannschaftsfahrt. Zum üblichen Nordlichter-Kader gehören mit Frederic Oetken, Ole Goyert, Stefan Timmermann und Jonte Windels gleich vier Delmenhorster.

Sander, der zuletzt für den TV Neerstedt aktiv war, lobte die Organisation des Turniers in Polen. „Die war überragend. Wir waren bei EBT-Finals ja noch nicht, sondern nur bei normalen Turnieren. Das war schon eine ganz andere Hausnummer hier. Die Organisatoren haben ein Stadion mit 2500 Plätzen direkt an einem See aufgebaut“, berichtete er. Im anliegenden Hotel waren alle Beachfinalisten der Frauen- und Männerkonkurrenz untergebracht. „Es war für alle zusammen ein tolles Event“, sagte Sander. Zudem habe das Wetter mit Temperaturen von durchgehend rund 30 Grad mitgespielt. „Die Atmosphäre war an sich auch gut, schade, dass beide polnischen Teams in der Vorrunde rausgeflogen sind. Als die beiden um Platz neun gespielt haben, waren fast 2000 Zuschauer im Stadion“, so Sander.

Gut mitgehalten

Aufgrund des Rumpfkaders hatten es die Nordlichter schwer, dennoch hielten sie gut mit. Gegen den serbischen Vertreter unterlagen die Deutschen glatt mit 0:2, konnten sich im zweiten Spiel gegen das polnische Team jedoch behaupten. Es folgten zwei knappe Niederlagen gegen den späteren Sieger aus Spanien sowie ein kroatisches Team, bevor die Nordlichter mit einem Erfolg über die Schweiz den Viertelfinaleinzug perfekt machten. „Gerade bei den hohen Temperaturen hat man unseren dünnen Kader natürlich gemerkt, sodass wir nicht durchgehend auf hohem Niveau spielen konnten“, meinte Sander. Dennoch unterlagen die Nordlichter den Spaniern erst im Shootout. „Wir können mit der Leistung und dem siebten Platz schon zufrieden sein“, resümierte Sander. Auch wenn mehr möglich gewesen wäre: „Das Halbfinale wäre schon toll gewesen, das hat lange kein deutsches Team mehr geschafft. Und das Aus war eben mehr als unglücklich“, blickte Sander positiv zurück. Doch was war passiert?

Nach einem souveränen Sieg im ersten Durchgang führten die Nordlichter nach ein paar Minuten auch in Satz zwei deutlich mit 14:6. Aber dann kassierte Jochims eine Rote Karte. „Wir haben uns das später noch mal auf Video angeschaut und auch mit der deutschen Delegation besprochen. Die Rote Karte war unberechtigt“, betonte Sander. Die Schiedsrichter werteten eine Blockaktion als hartes Foul. „Wir haben dann versucht, die Partie runterzuspielen, aber die Luft ist uns ausgegangen“, berichtete Sander. Eine Minute vor Schluss lagen die Nordlichter mit drei Punkten vorn. Treffer nach Piroutten, per Kempa-Trick oder vom Torwart zählen zwei Punkte, normale Treffer einen. Vier Sekunden vor Schluss führten die Nordlichter noch mit einem Punkt, und die Kroaten nahmen eine Auszeit. Im Anschluss warf der kroatische Torwart, Colin Räbiger im Kasten der Nordlichter rutschte der Ball durch die Finger. Doch eine Schiedsrichterin zeigte bereits an, dass die Uhr abgelaufen war, die Deutschen stürmten auf das Feld und jubelten über den Halbfinaleinzug. Die Freunde währte allerdings nur zehn Sekunden. Dann kam ein Delegierter und wertete den letzten Wurf als Treffer, sodass es ins Shootout ging, das die Kroaten gewannen. „Die Schiedsrichter haben einen Review abgelehnt, ein Einspruch hätte 500 Euro gekostet. Wir haben wir kurz nachgedacht, aber dann verzichtet“, so Sander. Und so scheiterten die Nordlichter um Haaresbreite im Viertelfinale.

Hastedter B-Jugend beim Kleinfeldturnier eine Klasse für sich
Handball-Nachwuchs verbucht beim SV Grambke-Oslebshausen fünf Medaillenränge

Bremen. Insgesamt fünf Mal schafften es die Jugend-Handballmannschaften der SG HC Bremen/Hastedt (viermal) und des SV Werder Bremen (einmal) beim Kleinfeldturnier des SV Grambke-Oslebshausen in die Medaillenränge. Der Konkurrenz haushoch überlegen präsentierte sich die männliche B-Jugend der SG HC Bremen/Hastedt, die alle ihre Gegner mehr als deutlich distanzierte. Im Endspiel ließ der Oberligist von Trainer Jörn und Marten Franke dem Landesliga-Neuling HSG Lesum/St. Magnus mit 17:6 nicht den Hauch einer Chance.

Schwerer hatte es die männliche C-Jugend der SG HC Bremen/Hastedt, die in der Vorrunde lediglich dem HSV Grimmen aus Mecklenburg-Vorpommern knapp mit 11:12 den Vortritt lassen musste. Danach traf das Team des Trainergespanns Jörn Franke und Thorben Kruse im Halbfinale auf die Kreisauswahl aus Hellweg, die mit 11:9 die Oberhand über den Bremer Oberligisten behielt. Im Spiel um den dritten Platz setzte sich die SG HC Bremen/Hastedt klar mit 22:6 gegen den PSV Bork durch. Turniersieger wurde der Handballkreis Hellweg mit einem 11:10 über den HSV Grimmen.

Das starke Abschneiden des Klubs vom Jakobsberg setzten dessen männliche D- und E-Jugend fort, die jeweils Zweite wurden. Die D-Youngster von Trainer Michael Kante mussten sich lediglich im Endspiel dem Handballkreis Hellweg mit 8:14 beugen, nachdem sie im Viertelfinale den TS Woltmershausen und im Halbfinale den ATSV Habenhausen II jeweils knapp mit 8:7 besiegt hatten. Die E-Jungen von Mirja Sonnwald und Ilka Brockhoff marschierten nach fünf Siegen in Serie mit einem 7:6-Halbfinalerfolg über die HSG Laatzen-Rethen ins Endspiel. Dort wurde sie vom Stadtrivalen ATSV Habenhausen II mit einem klaren 13:3-Erfolg bezwungen.

Auch die weibliche E-Jugend des SV Werder Bremen schaffte es in Grambke auf das Podest. Die Mannschaft des Trainergespanns Antje Rathjen und Gudrun Lück unterlag im Halbfinale dem Gastgeber mit 1:4. Im kleinen Finale bezwangen die Grün-Weißen die SG Arbergen-Mahndorf mit 5:1. Damit konnte sich der SVW zugleich für seine zweite Mannschaft revanchieren, die im Viertelfinale mit 4:5 an Arbergen-Mahndorf gescheitert war. Turniersieger wurde in diesem Klassement die HSG Schwanewede/Neuenkirchen mit einem 9:7-Erfolg über den SV Grambke-Oslebshausen.

Nächste Spieltermine

 

19:15
1. Herren

HSG Delmenhorst - HC Bremen

19:30
A-Jugend

HC Bremen - HSV Hamburg

14:30
B-Jugend

VfL Horneburg - HC Bremen