Am Ende strahlten alle mit der Sonne um die Wette
B-Jugend-Team erreicht Platz 6 der Deutschen Meisterschaft in Nürnberg

NÜRNBERG. Bei der 1. Deutschen Meisterschaft im Beachhandball der Jugend in Nürnberg belegte das Team der SG HC Bremen/Hastedt den sechsten Platz. „Mit drei Siegen und drei Niederlagen fällt unsere Bilanz ein wenig gemischt aus“, analysierte Trainer Jörn Franke die erste Teilnahme eines Bremer Teams bei einer Jugend DM im Sand. „Wir haben dreimal im Penalty-Schießen verloren. Da fehlte unseren jungen Spielern noch ein wenig die Erfahrung. Das Halbfinale wäre für uns durchaus möglich gewesen.“ In der Tat traten die Bremer um Spielmacher Bjarne Budelmann durchweg gegen ältere Mannschaften an. Der DHB hatte die Meisterschaft für die drei Jahrgänge 2000 bis 2002 ausgeschrieben, was sehr ungewöhnlich ist. Die Bremer, die unter dem Namen „Nordlichter U17“ aufliefen und den Nachwuchs zum Herrenteam der „Nordlichter“ um Maurice Dräger und Marten Franke darstellen, gehören den beiden jüngeren Jahrgängen an. „Lemgo z.B. lief mit Spielern aus der 3. Bundesliga und einem Spieler aus dem Kader der. 1. Liga auf.  Diese älteren Spieler befanden sich auf einem ganz anderen körperlichen Entwicklungsstand. Zudem nahmen nicht nur Vereinsmannschaften teil, sondern auch die Auswahlmannschaften Bayerns und Baden-Württembergs. Das rückt unsere Leistung in ein sehr gutes Licht, weil unsere Jungs sich prima geschlagen haben“, erzählte Franke. Auch der Rahmen passte. Das Team und die zahlreichen  Begleiter waren in der historischen Nürnberger Burg in der wohl schönsten deutschen Jugendherberge untergebracht und erkundeten die historische Altstadt bei einem Spaziergang.

In den Gruppenspielen siegten die Nordlichter gegen HSG Schleswig  mit 2:0 Sätzen (38:21) ebenso wie gegen den VfL Spandau (36:12). Gegen den bayerischen Meister BHC Königsbrunn mit dem Ausnahmespieler Emil Pauliks, der bei der kürzlichen Beach-Europameisterschaft der Jugend zum wertvollsten Spieler aller Teams gewählt wurde, musste nach 1:1-Sätzen des Penalty-Werfen entscheiden. Umstrittene Schritte-Entscheidungen führten zur unglücklichen Niederlage. Als Gruppenzweiter ging es am Sonntag im Viertelfinale gegen die Landesauswahl Bayerns. Den Verlust des ersten Satzes kompensierten die Bremer mit einem starken Torwart Marten Kuhlmann und einer kämpferischen, aber körperlosen Abwehr um Jakub Anuszewski und Elias Uckac mit dem Sieg des zweiten Satzes, der hoch mit 24:6 an das Team um die Außenstürmer Tjark Jöhnk und Fiete Esser ging, die mit gelungenen Spinshots nach kompletter 360-Grad-Drehung in der Luft sehenswerte Treffer erzielten. Das notwendige Penalty-Schießen nach 1:1-Sätzen verlor der Nachwuchs der Nordlichter erneut denkbar unglücklich. Statt des Halbfinales ging es anschließend in die Spiele um Platz fünf. Einem klaren 2:0 erneut gegen HSG Schleswig folgte die Neuauflage des Finales um die Niedersachsenmeisterschaft in Cuxhaven, als das Franke-Team gegen die „Riedetaler“ der HSG Ehmen gewann. Dieses Mal hatten die Wolfsburger das bessere Ende für sich und siegten nach 1:1-Sätzen im Penalty. „Unsere Spieler konnten in Nürnberg viele wertvolle Erfahrungen sammeln und sich gegen durchweg ältere Teams gut behauptet. Wenn wir unsere Schwäche im Penalty abstellen können, sollten wir im nächsten Jahr gute Chancen haben, noch deutlich besser abzuschneiden.“ Die Nordlichter spielten in der Gluthitze Nürnbergs bei 32 Grad mit Ben Garrels, Marten Kuhlmann, Kai Tiedje, Jakub Anuszewski, Lukas Dibowski, John Westermeier, Bjarne Budelmann, Ragnar Diering, Thies Hermann, Kari Klebinger, Fiete Esser ,  Tjark Jöhnk und Elias Uckac.

Nächste Spieltermine

 

20:00
1. Herren

HC Bremen — SG VTB/Altjuehrden

9:00
D-Jugend

ATSV Habenhausen — HC Bremen

16:00
B-Jugend

HC Bremen — TV Bissendorf

19:30
1. Herren

HC Bremen — TSG Hatten-Sandkrug

13:30
B-Jugend 2

HV Lueneburg — HC Bremen