Beachhandball EM: ERFOLGREICHER BEACHHANDBALLER AUS HARPSTEDT
Nick Horstmann wird Fünfter mit DHB-Team

HARPSTEDT /DÖTLINGEN Es hat nicht ganz für eine Medaille gereicht: Der Harpstedter Nick Horstmann hat am Wochenende mit der U-17-Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft im Beachhandball den fünften Platz erreicht. Das Halbfinale hatte das DHB-Team am „Goldstrand“ von Varna zuvor knapp verpasst.

Das Team von U-17-Nationaltrainer Marten Franke (Dötlingen) war zunächst gut in das Turnier gekommen. Im ersten Gruppenspiel gegen Russland gelang der deutschen Junioren-Auswahl ein knapper 2:1-Erfolg (20:22, 21:19, 6:4). Auch Horstmann gehörte in dieser Partie zu den Torschützen, der Linkshänder kam auf sieben Punkte.
Im zweiten Vorrundenduell gegen EM-Gastgeber Bulgarien machten die deutschen Junioren das Weiterkommen perfekt und setzten sich mit 2:0 durch (23:16, 25:20). „Ich bin natürlich sehr zufrieden“, bilanzierte Franke. „Es war ein extrem schwieriges Spiel gegen einen heißen Gegner.“

Heiß ging es für das DHB-Team auch in der Hauptrunde weiter, denn durch die Niederlage gegen Schweden (18:26, 31:34) baute sich sofort Druck auf. Doch das Franke-Team zeigte die richtige Reaktion und erarbeitete sich mit dem 2:0-Erfolg gegen Frankreich (19:16, 27:26) ein „Endspiel“ um den Halbfinaleinzug. Doch dieser Traum platzte im letzten Hauptrundenspiel mit dem 0:2 (22:23, 28:31) gegen Kroatien. „Für den Moment ist das sehr enttäuschend“, sagte Franke nach der Partie, in der sich für seine Mannschaft vor allem im ersten Satz zahlreiche Chancen geboten hätten. Horstmann kam in den Spielen der Hauptrunde aus taktischen Gründen nicht zum Einsatz. „Das Zuschauen war natürlich nicht leicht, aber im Vordergrund stand bei uns sowieso immer der Teamgedanke“, betonte der Harpstedter.

Für die Platzierungsrunde wandelte das Franke-Team die zunächst vorherrschende Enttäuschung noch einmal in neue Energie um, und so gelang gegen Polen ein überzeugender Sieg (22:14, 34:26). Auch im Spiel um Platz fünf überzeugte das Team, bei dem auch Horstmann noch einmal auflaufen konnte, mit dem 2:0 gegen Russland (21:18, 27:18). „Das waren zum Abschluss zwei richtig gute Spiele“, freute sich der Linkshänder.

Nun hoffen die Beachhandball-Junioren als Fünfter der EM auf einen Nachrückerplatz für die Weltmeisterschaft im kommenden Jahr. Hierfür sind die besten vier Mannschaften der Europameisterschaft bereits automatisch qualifiziert.

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