Damen: Gerechtes Remis im Stadtderby
Arbergen gegen Hastedt 18:18

Bremen. Nach der Schlusssirene haderten beide Trainer mit der Chancenverwertung: „Nur neun Tore in einer Halbzeit zu bekommen ist super“, bilanzierte beispielsweise Andrea Wiegandt nach dem 18:18 (9:9)-Unentschieden ihrer SG HC Bremen/Hastedt im Auswärtsspiel in der Handball-Landesklasse bei der SG Arbergen-Mahndorf. „In einer Halbzeit allerdings nur neun Tore zu werfen, ist beinahe eine Voll-Katastrophe“, fügte die Trainerin an, „dazu kommt noch, dass wir es nicht geschafft haben, 50 Sekunden vor Ende mit einem Ein-Tore-Vorsprung das Spiel ruhig herunter zu spielen, obwohl eigentlich nur erfahrene Spielerinnen auf der Platte standen.“

Auf der gegenüberliegenden Trainerbank ärgerte sich SGAM-Coach Kai Homann ebenfalls über die mangelhafte Chancenverwertung seiner Spielerinnen, hatte dafür allerdings eine etwas bessere Erklärung parat: „Beide Hastedter Torfrauen haben einen guten Job gemacht“, lobte er, „allerdings hätten wir aus den vielen guten Möglichkeiten trotzdem mehr Ertrag ernten müssen.“ Letztlich versicherten beide Trainer, dass das Unentschieden „leistungsgerecht“ gewesen sei, weil sich beide Teams auf Augenhöhe begegnet seien und vor beiden Toren mehrfach falsche Entscheidungen getroffen hätten.

Zu Beginn dominierten die Gäste Spiel und Gegner, früh lag die Mannschaft um Top-Angreiferin Finia Kriete (fünf Tore) mit 3:0 in Front (8.). Die Gastgeberinnen vor SGAM-Torfrau Carina Lütjen benötigten dagegen beinahe zehn Minuten, ehe Alexandra Tannert erstmals traf. Nachdem Alexandra Tannert den Ausgleich zum 4:4 erzielen konnte (20.), brachte Sabrina Nistler die SGAM erstmals in Führung. „Es war einfach ein sehr durchwachsenes Spiel“, bilanzierte Andrea Wiegandt, „gespickt mit zahlreichen technischen Fehlern und vielen Fehlwürfen.“

Im zweiten Durchgang wogte die ausgeglichene Begegnung mit wechselnder Führung hin und her, Finia Kriete brachte ihr Team letztmals in Führung (18:17 /58.) – 13 Sekunden vor Spielende erzielte Maren Sdun den letztlich verdienten Ausgleich. „In der Summe müssen wir uns dann halt den Punkt woanders wiederholen“, bilanzierte Andrea Wiegandt, während Kai Homann dem Punkt noch etwas länger nachtrauerte: „Jetzt kommen viele schwere Brocken“, blickte er auf die kommenden Spieltage voraus, „ein Sieg heute hätte uns in eine deutlich bessere Ausgangslage gebracht.“

HC Bremen: Rathjen, Repty; T. Mähr (1/1), Otto (1/1), Lagemann (1), M. Mähr (1), Ahlers (1), Hagedorn (1), Semken (1), Beckmann (2), Klein (4), Kriete (5).

Nächste Spieltermine

 

17:15
1. Damen

Elsflether TB — HC Bremen

18:00
1. Herren

TuS Haren — HC Bremen

19:30
A-Jugend

HC Bremen — TSG Altenhagen-Heepen

15:00
2. Damen

TS Woltmershausen — HC Bremen

17:30
2. Herren

HC Bremen — SV Werder