Damen: HC Bremen siegt im Stadtderby
25:24-Erfolg gegen den SVGO

Bremen. Eine makellose Bilanz weisen die Handballerinnen des HC Bremen in der Handball-Landesklasse (Krage) der Frauen nach wie vor auf: Mit dem knappen 25:24 (17:15)-Heimsieg im Stadtderby mit dem SV Grambke-Oslebshausen setzte das Team um sein Trainergespann Andrea Wiegandt/Marissa Deters seine Siegesserie fort und ist vom Aufstieg nur noch wenige Schritte entfernt. Allerdings wurde im Duell zwischen dem Liga-Primus und dem Tabellensiebten deutlich, dass es kein Selbstläufer sein wird und die Spielerinnen bis zum Saisonabschluss konzentriert bleiben müssen.
Mit den bravourös kämpfenden Gästen um ihre beste Werferin Kim-Anna Heidorn (9/7) kam noch kein anderes Team der Liga einem Erfolg gegen den Spitzenreiter so nahe. Trotz gelungenen Frühstarts (4:1/4.) mussten sich die Gastgeberinnen um ihre Top-Angreiferin Reneé Tebje (10/6) bereits in den ersten 30 Minuten ordentlich strecken, um den wuseligen Angriff der Gäste in den Griff zu bekommen. Mitte des ersten Durchgangs kamen die Gäste zunächst sogar zum 10:10-Ausgleich (19. Spielminute), weil die HC-Defensive zu wenig körperlich agierte und sich dadurch im Abwehrverbund vor dem Gehäuse der beide Torfrauen Berit Rathjen und Judith Repty zunächst zu große Lücken auftaten – welche die Gäste wiederholt zu leichten Toren nutzten. Während einer Auszeit ermahnte Andrea Wiegandt ihre Spielerinnen, forderte mehr Konzentration und deutlich aggressiveres Vorgehen in der Defensive. „Wir haben uns in beiden Halbzeiten sehr schwer getan, unser gewohntes Tempospiel aufzuziehen“, sagte Andrea Wiegandt, „stattdessen haben wir dem SVGO durch leichtfertige Ballverluste im Angriff immer wieder die Möglichkeit gegeben, durch schnelle Gegenstöße zu leichten Toren zu kommen.“ Mit drei Toren in Folge zeigten die HC-Akteurinnen schließlich, dass sie verstanden hatten, bis zur Pause hielt der Vorsprung.
Mit Wiederbeginn haperte es beim HC besonders im Positionsspiel. „Leider haben wir es nie geschafft, das richtige Mittel gegen das variable Abwehrsystem zu finden“, erläuterte die Trainerin, „und wir haben uns eine schwache Phase erlaubt, die wir bis zum Ende das Spiels nicht ablegen konnten.“ Gegenden Tabellenzweiten  Morsum gelte es nun, „wieder an Konstanz zu finden und stabil in unser gewohntes Positionsspiel zu finden“, sagte Wiegandt (Sonntag, 1. März, 16.30 Uhr).


HC Bremen: Rathjen, Repty; Ahlers, Frank, Giese, Webner, Deters, Kriete (2), Becker (2), Lagemann (3), Kießling (3), Jarzembowski (5), Tebje (10/6)

Nächste Spieltermine

 

17:15
1. Damen

Elsflether TB — HC Bremen

18:00
1. Herren

TuS Haren — HC Bremen

19:30
A-Jugend

HC Bremen — TSG Altenhagen-Heepen

15:00
2. Damen

TS Woltmershausen — HC Bremen

17:30
2. Herren

HC Bremen — SV Werder