Herren: HC Bremen unterliegt TSG Hatten-Sandkrug mit 24:25

Bremen. Ärgerlicher Jahresauftakt für die Oberliga-Handballer des HC Bremen. Im letzten Hinrundenspiel musste sich die Mannschaft von Spielertrainer Marten Franke der TSG Hatten-Sandkrug mit 24:25 (14:15) vor eigenem Publikum beugen. Apropos: das parallel laufende EM-Spiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Spanien hatte doch für einige Lücken auf der Zuschauertribüne gesorgt. „Das soll jetzt natürlich keine Entschuldigung ein, doch vielleicht hätte uns etwas mehr Stimmung auf der Tribüne noch den entscheidenden Schub geben können. Ein Remis wäre sicherlich durchaus leistungsgerecht gewesen“, sagte Marten Franke. Fast hätte es zumindest noch für einen Punkt gereicht.

Nach einer Auszeit vier Sekunden vor Schluss lag der Ball tatsächlich im Tor der TSG, doch um Sekundenbruchteile zu spät. So blieb der Siebenmeter von Ole Fietze zu 24:25 der letzte Bremer Treffer dieser Partie. Der Spielertrainer konnte seiner Mannschaft bei der zweiten Heimniederlage – kurioserweise beide Male gegen Teams aus der unteren Tabellenregion – keine großen Fehler ankreiden. In diesem ausgeglichenen Spiel entschieden die Nuancen. „Es waren einige Kleinigkeiten zuviel, die uns zumindest einen Punkt gekostet haben. Zwei drei Fehler, vier, fünf freie Bälle, die wir nicht verwertet haben und einige unnötige Ballverluste. Das war in dem engen Spiel entscheidend“, sagte er.

Die Bremer begannen gut. Dabei entwickelte sich zwischen den Leitwölfen beider Teams ein interner Zweikampf. Beim HC Bremen setzte sich Marten Franke gut in Szene, bei Hatten Andre Haake. Beide hatten am Ende der Partie jeweils acht Treffer auf ihrem Konto. Die Abwehr des HC Bremen arbeitete insgesamt ganz ordentlich, ohne die Stärken der TSG jedoch komplett auszuschalten. Das war neben dem Rückraum auch der Kreisspiel. Dort konnte der drittligaerfahrene Till Schinnerer nicht ganz ausgeschaltet werden. Er traf dreimal. „Letztlich waren 15 Gegentore in der ersten Hälfte einfach zuviel. Das haben wir nach der Pause besser gemacht“, sagte Franke. Tatsächlich endete der zweite Abschnitt mit 10:10, was ach an der verbesserten Abwehr lag. Andererseits gelangen den Bremern m Angriff zu wenig klare Würfe.

Die knappe Niederlage kommt für die Bremer zu keinem günstigen Zeitpunkt. „Mit dem Auftakt der Rückrunde erwartet uns jetzt erst einmal wie zum Hinrundenstart wieder ein hartes Programm. Da hätte ein Sieg sicher geholfen“, sagte Franke. Am Sonnabend, 18. Januar, kommt Spitzenreiter TV Cloppenburg an den Jakobsberg. „Da ist es natürlich keine Pflicht, zu punkten, aber wir wissen um unsere Heimstärke und haben die angriffsstarken Cloppenburger schon im Hinspiel geärgert“, bleibt Franke optimistisch.

HC Bremen: Prieß, Berdar; Felix Fietze, Laube, Schupp (3), Helbig, Franke (8/1), Kai Wiezorrek, Grieme, Koppe (3), Heller (1), Ole Fietze (4/2), Jan Wiezorrek (5), Latacz.

Nächste Spieltermine

 

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