Vermeidbare Niederlage
Bremen/Hastedt unterliegt Spitzenreiter Horneburg mit 30:34

Bremen. Nach der Schlusssirene wusste Nikolai Wachowiak ziemlich genau, warum die Landesliga-Handballerinnen der SG HC Bremen/Hastedt gegen Spitzenreiter VfL Horneburg in eigener Halle mit 30:34 (13:16) verloren hatten. „Wir haben es in der ersten Halbzeit nicht geschafft, die Horneburger Spielmacherin in den Griff zu bekommen“, versuchte sich der enttäuschte Coach an einer Erklärung. Dazu hätten seine Spielerinnen im Angriff „ein ums andere mal durch leichte Fehler den Ball verloren und den Gegner zu leichten Toren eingeladen“, ärgerte sich Wachowiak.
Nach durchwachsenem Start gelang Amelie Hagedorn in einer ausgeglichenen ersten Hälfte der Ausgleich zum 6:6 (11.), bis zur Pause lagen die Gäste um ihre beste Werferin Vanessa Becker (8/4) stets mit bis zu vier Toren in Führung. Allerdings steckten die Gastgeberinnen zu keinem Zeitpunkt auf: „Es ist sehr schade, dass wir nicht noch zum Remis gekommen sind“, bedauerte der Coach, „aufgrund ihrer tollen Einstellung und ihres nimmermüden Kampfgeistes hätten sich die Mädels einen Punkt unbedingt verdient gehabt.“
Allerdings erwischte Hastedt auch zu Beginn der zweiten Hälfte einen schlechten Start, erst nach einer erneuten Auszeit kam ein wenig mehr Rhythmus in das Spiel der Gastgeberinnen hinein. „Da war der Gegner aber schon ein paar Tore weg“, erklärte der Trainer, „wir haben aber dennoch nicht aufgegeben und uns stark wieder herangekämpft.“ Allerdings hätte es sein Team im Anschluss nicht mehr geschafft, noch das durchaus mögliche Unentschieden zu erzielen. „Stattdessen haben wir leider noch zwei oder sogar drei Tore am Stück vom Gegner eingeschenkt bekommen“, blickte Wachowiak ziemlich angesäuert auf den ungünstigen Spielverlauf in Durchgang zwei zurück. Dadurch sei es für Hastedt immer schwieriger geworden, den eigentlich gerechten Punkt doch noch zu holen. „Ein Lob gab es vom Gegner dennoch“, erzählte der enttäuschte Coach, „als er sagte, dass es ein Bomben-Spiel war und wir der beste Gegner bis dato für seine Mannschaft gewesen seien.“ Auch sei Horneburgs Trainer und ebenfalls auch der Hastedter Trainer, „sehr erfreut über das Tempo und das Spielniveau beider Mannschaften“ gewesen. „Ich bin auch stolz auf die Mädels, die sich nie aufgegeben und bis zum Schluss immer wieder tapfer gekämpft haben.“ Von dem Lob des gegnerischen Trainers könne sich in Hastedt nach dieser vermeidbaren Niederlage zwar niemand etwas kaufen, allerdings zeige es, wie stark das Hastedter Team sein könnte und dass durchaus noch einiges von ihnen zu erwarten sein dürfte.
Es sei allerdings „sehr schade, dass wir uns für unsere gute Arbeit und die tolle Einstellung, die wir an den Tag gelegt haben, nicht auch in diesem Spiel bereits entsprechend belohnen konnten“, resümierte Wachowiak. In der kommenden Woche werde das Trainerteam mit der Mannschaft intensiv arbeiten und sich auf die nun anstehende Aufgabe beim TuS Sulingen entsprechend vorbereiten. „Wir werden in Sulingen dann unseren ersten Sieg einfahren“, zeigte sich der Trainer mehr als zuversichtlich, „davon bin ich überzeugt.“

SGHCBremen/Hastedt: Heuchert; Kelm, Abeldt, Schnieders, Brünjes, Theresa Mähr (3), Hagedorn (3), Ahlers (1), Marlena Mähr (2), Frank (8), Lagemann (1), Lisa Becker (7), Burmeister (4), Annika Becker (1)

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